Einspeisemanagement

Das Einspeisemanagement ist eine Form der Einspeiseregulierung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Sie dient dazu, das öffentliche Netz vor Überlastungen durch eingespeisten Ökostrom zu schützen. Beim Einspeisemanagement kann der Netzbetreiber Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von über 25 kWp im Falle einer drohenden Netzüberlastung ferngesteuert abschalten. Hierfür müssen die Anlagenbetreiber*innen sogenannte Funk-Rundsteuerempfänger einbauen lassen.

Die Fremdeinwirkung und die unverhältnismäßigen Kosten für Betreiber*innen kleinerer Photovoltaikanlagen wurden vielfach kritisiert. Deshalb wurde 2012 als Alternative für kleinere Anlagen die 70%-Regelung eingeführt. Mit dem EEG 2023 wurden Einspeisemanagement wie auch 70%-Regelung für Anlagen bis 25kWp gänzlich abgeschafft.