Die größten Gerüchte über Solaranlagen

8368e57a8b1067609ace2acdd4e58d29102aa507

Die 3 größten Irrtümer über Solaranlagen

Es gibt viele hartnäckige Gerüchte rund um die Solarbranche – aber wie viele von ihnen sind tatsächlich wahr? Wir klären die größten Irrtümer: Löscht die Feuerwehr tatsächlich keine brennenden Häuser mit Solaranlagen, lohnen sich Ost-West-Dächer für Solarstrom und ist man mit einer PV-Anlage 100% autark?

Gerücht 1: Brennende PV-Anlagen werden nicht gelöscht

Was für ein Albtraum: Ihr Haus brennt, die Feuerwehr rückt an und verkündet kurzerhand, dass sie ein Gebäude mit Solaranlage leider nicht löschen, sondern stattdessen kontrolliert abbrennen lassen wird. Brennende PV-Anlagen können aus Sicherheitsgründen nicht gelöscht werden, dieses Gerücht hält sich seit Jahren. Doch was ist dran? Um es kurz zu machen: Nichts. In einem Brandfall kann ein Gebäude mit einer Solarstrom-Anlage genauso gelöscht werden, wie ein normales Gebäude. Einzig und allein ein Mindestabstand muss für die Löschkräfte zum Gebäude eingehalten werden. Dabei handelt es sich um ein Standardvorgehen, das Bestandteil von Schulungen für freiwillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr ist.

Gerücht 2: Ost-West-Dächer lohnen sich nicht

Bei EIGENSONNE bekommen wir oft die Anfrage, ob sich denn ein Ost-West-Dach überhaupt für die Installation einer Solaranlage lohnen würde. Die Antwort ist ganz klar: Ja. Zwar wird mit einer Ost-West-Anlage in der Regel weniger Gesamtstrom produziert, die direkte Nutzung des produzierten Stroms ist aber häufig viel effizienter. Der meiste Strom wird im Durchschnitt morgens und abends verbraucht, eine PV-Anlage mit einer optimalen Ausrichtung nach Süden produziert allerdings eher über den Tag verteilt Strom. Ein Ost-West-Dach bringt hier klare Vorteile: „Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen” – der Merkspruch für den Verlauf der Sonne zeigt, dass besonders in den Morgen- und Abendstunden auf Ost-West-Dächern die höchste Einstrahlung ist und damit die Autarkiequote besonders hoch.

Gerücht 3: Mit einer Solaranlage ist man unabhängig vom Stromnetz

Eigenen Solarstrom zu produzieren bringt viele Vorteile. Unter anderem kann man den erzeugten Strom für den Eigenverbrauch nutzen oder mit einer Batterie für später speichern. In jedem Fall muss man weniger Strom aus dem örtlichen Stromnetz beziehen, in manchen Fällen sogar sehr viel weniger. Eine völlige Unabhängigkeit ist mit Solarstrom allerdings noch nicht möglich, da man zum einen auch Strom verbraucht, wenn die Sonne nicht scheint und zum anderen die Speicherkapazitäten der Batterien für eine komplette Eigenversorgung noch nicht ausreichen.

Sie möchten wisssen, ob sich eine Photovoltaikanlage auch für Ihr Dach lohnen würde? Mit unserem Renditerechner erfahren Sie in Sekundenschnelle, mit welchen Investitionskosten und Erträgen Sie rechnen müssen.

Hier geht’s zum Solarrechner

Mit Hilfe von Cookies verbessern wir Ihren Besuch bei uns. Weitere Informationen.

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close