Tipps & Tricks zum Strom sparen

Tipps & Tricks zum Strom sparen

Nicht nur eigener Solarstrom oder der Bezug von Ökostrom hilft bei der Verbesserung der eigenen Klimabilanz und der Einsparung auf der Stromrechnung. Gerade Kleinigkeiten und scheinbare unbedeutende Abläufe im Alltag können helfen, ihren CO2 Fußabdruck zu reduzieren, ihren Stromverbrauch zu senken und langfristig Kosten zu sparen. In unserer Reihe „Tipps & Tricks” verraten wir Ihnen regelmäßig, wie Sie mit minimalem Aufwand ihre Energie effizienter und nachhaltiger nutzen können.

Tipp 1: Nicht unnötig Wasser kochen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die gerne den Wasserkocher großzügig befüllen, obwohl Sie eigentlich nur heißes Wasser für eine Tasse Tee benötigen? Ein Wasserkocher ist zwar eine energieeffizientere Lösung als beispielsweise das Erwärmen von Wasser auf dem Herd, verbraucht aber unnötig viel Energie, wenn Sie nicht auf die richtige Füllmenge achten. Wer täglich einen Liter Wasser mehr kocht, als er eigentlich braucht, bezahlt mehr Strom und erhöht seinen CO2-Verbrauch im Jahr um 25 Kg.

Stromsparen ganz einfach: Die Füllhöhe können Sie ganz einfach ermitteln, indem Sie das Wasser zuerst in die Tasse oder Kanne und anschließend in den Wasserkocher schütten. Wer außerdem nicht ständig Wasser im Kocher übrig lässt, hat viel weniger Ärger mit lästigen Kalkablagerungen.

Extratipp: Beim Kauf eines Wasserkochers darauf achten, dass dieser sich direkt abschaltet, sobald das Wasser kocht, so vermeiden Sie unnötigen Energieverbrauch.

Tipp 2: Textilien kürzer und bei niedrigerer Temperatur waschen

Die meisten Waschmaschinen bieten ein Vorwaschprogramm an, mit dem groben Verschmutzungen und besonders hartnäckigen Flecken der Kampf angesagt werden soll. Normal schmutzige Textilien, wie Bettwäsche, Handtücher, Sportklamotten oder Alltagskleidung wird in 99% der Fälle allerdings auch bei einem normalen Waschgang sauber. Ein Verzicht auf die Vorwäsche kann Ihnen im Jahr bis zu 15 Kg CO2 sparen. Auch die Temperatureinstellung der Waschmaschine hat einen großen Einfluss auf die Klimabilanz Ihres Haushaltes. Waschen bei 30 Grad verlängert nicht nur die Lebensdauer Ihrer Textilien, sondern reicht bei modernen Waschmitteln für hygienische Sauberkeit vollkommen aus. Zusammen mit dem Verzicht auf das Vorwaschprogramm und drei Maschinen Wäsche bei 30 Grad pro Woche, können Sie im Jahr mehr als 50 Euro auf Ihrer Stromrechnung sparen.

Extratipp: Achten Sie beim Kauf einer Waschmaschine darauf, dass diese ein „Kurzwaschprogramm” für kurze Auffrischung Ihrer Kleidung anbietet und die Energieeffizienz bei mindestens A+ liegt.

Tipp 3: Kühlschrank schnell wieder zumachen

Wer sich im Sommer regelmäßig bei offener Kühlschranktür abkühlt oder bei Heißhunger stundenlang unentschieden Jogurts und Co. anstarrt, der bezahlt im Jahr ungefähr 8 Euro mehr und produziert unnötige 15 kg des schädlichen Klimagases CO2. Eine ideale Zwischenlösung wäre natürlich eine Glasscheibe in der Kühlschranktür, aber leider verbraucht auch diese mehr Energie, als eine herkömmliche Kühlschranktür. Besser ist also: Sich vorher überlegen, was man aus dem Kühlschrank braucht und die Tür so schnell wie möglich wieder schließen. Versuchen Sie sich einmal vorzustellen, dass bei jeder Öffnung des Kühlschranks kalte Luft entweicht und durch warme ausgetauscht wird. Diese muss anschließend wieder gekühlt werden – das verbraucht jedes Mal Energie.

Fazit

Bei dauerhafter Einhaltung unserer Tipps & Tricks fürs Stromsparen, können Sie im Jahr fast 70 Euro Stromkosten sparen. Das entspricht je nach Konsumpräferenz bis zu 50 Jogurts mehr im Kühlschrank, 15 Packungen Waschmittel für die 30 Grad Wäsche und mehr als einem Kilo Biofrüchtetee. Wir finden, das lohnt sich!

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