Solaranlage kaufen – Wärme und Strom von der Sonne

Tagtäglich lächelt uns die Sonne an, doch bietet sie noch sehr viel mehr als Tageslicht, ein strahlend schönes Wetter und das Leben. Die Sonne liefert kostenlos umweltfreundliche Energie, mit der Wärme und Strom erzeugt und nutzbar gespeichert werden können. Dafür braucht es eine Solaranlage, wie eine Solarthermieanlage und/oder eine Photovoltaikanlage. Eine Solaranlage zu kaufen hat viele Vorteile, ist jedoch auch eine Investition, die gut geplant sein will. Informationen und Tipps rund um den Kauf und die Anschaffung von Solaranlagen erhalten Sie hier.

Wie kann ich eine Solaranlage kaufen?

Die Anschaffung einer Solaranlage ist nicht mit anderen Einkäufen zu vergleichen. Der Ablauf muss aber auch nicht kompliziert sein.

Zunächst einmal stellt sich die Frage, welcher Art soll die Anlage zur Nutzung der Sonnenenergie sein? Eine Solaranlage wandelt Sonnenenergie in eine andere Form von Energie um. Dabei werden zwei Technologien und Systeme unterschieden.

Eine Solaranlage kann eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) oder eine Solarthermieanlage sein. Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenenergie in elektrischen Strom um, der vielfältig genutzt werden kann. Mit einer Solarthermieanlage kann Sonnenenergie in nutzbare Wärme umgewandelt werden, die unterstützend zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt wird.

Der Ablauf zum Kauf einer Solaranlage gestaltet sich grundlegend in folgenden Schritten:

1. Anbieter finden und auswählen
2. Beratung durch einen Solarexperten vereinbaren
3. Planung der Anlage
4. Angebote unverbindlich anfordern
5. Solaranlage kaufen
6. Solartechnik installieren lassen
7. Inbetriebnahme

Für die Anschaffung einer Solaranlage gibt es einige Voraussetzungen. Dazu gehört, dass Sie Eigentümer/in der Immobilie sind. Desweiteren diverse Standort- und Baubedingungen und verschiedenes mehr. Ein Vorab-Online-Check und Energieberater, der auch vor der Angebotseinholung unabhängig bestellt werden kann (z. B. über die Verbraucherzentrale), ist empfehlenswert. Sie können Aufschluss geben, ob überhaupt, wie und mit welchen Möglichkeiten Solarenergie individuell am besten genutzt werden kann, bevor Sie eine Solaranlage kaufen.

Wo kann man Solaranlagen kaufen?

Es ist zu empfehlen, bei Fachbetrieben oder Solarteuren (Fachkräfte für Solartechnik) eine thermische Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage zu kaufen. Diese installieren die Solaranlage und besitzen das benötigte Know-how.

Viele Fachbetriebe sind Partner von renommierten Solaranlagenherstellern, was unter anderem auch Preisvorteile mit sich bringen kann. Ebenso können Solaranlagen auch bei Herstellern oder diversen anbietenden Energieunternehmen gekauft werden, die andersherum sehr häufig mit Fachbetrieben und professionellen Solar-Fachhandwerkern zusammenarbeiten. Es gibt viele Hersteller und Marken für Solaranlagen, sowohl aus Deutschland als auch aus dem internationalen Raum. Bei der Solartechnik, Anlage und bei der Installation/Montage ist unbedingt auf eine hohe Qualität zu achten.

Abzuraten ist es, gebrauchte Solarmodule oder minderwertige Solaranlagen zu kaufen und laienhafte Installationen durchzuführen oder durchführen zu lassen.

Wir von EIGENSONNE sind Experten für Photovoltaik und legen sehr großen Wert auf Qualität und Langlebigkeit der Anlagenkomponenten. Die Produkte für unsere PV-Anlagen beziehen wir ausschließlich von renommierten Herstellern, die größtenteils in Deutschland produzieren.

Zudem erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand: Von der Beratung über die Planung bis zur Installation und dem Kundendienst.
Kontaktieren Sie uns für ein erstes Beratungsgespräch – rufen Sie uns einfach an, oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Welche Vorteile hat es, eine Solaranlage zu kaufen?

Die Anschaffung einer Solaranlage und die Nutzung der Sonnenenergie hat eine Reihe überzeugender Vorteile für Immobilienbesitzer und Umwelt.

Als Erstes können Sie mit einer Solaranlage Ihr eigener Energieversorger werden. Mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage sind Sie unabhängiger von dem öffentlichen Stromversorgungsnetz und den zunehmend steigenden Stromkosten. Je nach Leistung und Stromgewinnung, können Sie sich mit einer eigenen Photovoltaikanlage gegebenenfalls annähernd unabhängig machen und brauchen sich nicht mehr mit hohen Stromrechnungen rumzuärgern. Nicht benötigter selbst produzierter Solarstrom kann hingegen in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und wird vergütet.

In der heutigen Zeit wird für sehr vieles Strom benötigt und in hohen Maßen verbraucht. Dazu gehören beispielsweise allerlei Elektrogeräte im Haushalt, elektrisch betriebene Anlagen (z. B. Markisen, Garagentore, Beleuchtung, Sicherheitsanlagen), sowie Computer, Smart Home Systeme, Unterhaltungselektronik und vieles mehr. Besitzen Sie ein Elektroauto oder tragen Sie sich mit der Überlegung, eines zu kaufen, dann bietet auch hier eine Photovoltaikanlage ihre Vorteile, denn das Auto kann zu Hause mit Solarstrom aufgeladen werden.

Solaranlagen tragen nachhaltig, sauber und effizient einen enormen und sehr bedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Die immer häufigere Nutzung von Solarstrom und Solarthermie in individueller heimischer Eigenproduktion reduziert zunehmend auch eine schädliche Energieerzeugung und Eingriffe in die Natur. Zu nennen sind hier vor allem die konventionellen Kraftwerke, die mit Erdöl, Erdgas, Braunkohle, Steinkohle und Uran betrieben werden und mit Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung und nuklearen Abfällen einige Gefahren mit sich bringen.

Solaranlage kaufen – die Vorteile im Überblick:

• eigener Energieversorger
• mehr Unabhängigkeit von steigenden Energiekosten, insbesondere bei hohem Strombedarf
• eventuell von Einspeisevergütungen profitieren
• fördert Umwelt- und Klimaschutz
• finanzielle Unterstützung durch verschiedene Förderprogramme, wie z.B. der KfW

Lohnt sich der Kauf noch?

Grundsätzlich lohnt sich der Kauf einer guten Solaranlage immer – sowohl wirtschaftlich als auch umweltbezogen. Allerdings stehen Käufer und Nutzer auch einigen Veränderungen gegenüber.

Vorteilhaft ist, dass die Preise für Solaranlagen, insbesondere für PV-Anlagen in den letzten Jahren und Jahrzehnten erheblich gesunken sind. (Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft). Die Kosten für Solarstromspeicher haben sich von 2013 bis 2018 halbiert (Quelle: BSW Solar 11/2018). Das Institut EuPD-Research ermittelt im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft quartalsweise die Preisdaten für Module und Photovoltaiksysteme.

Überschüssiger, nicht benötigter Solarstrom aus PV-Anlagen sieht sich allerdings einer zunehmenden Senkung der Vergütung für die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz gegenüber. Während beispielsweise der Vergütungssatz einer Dachanlage bis zu 40 kWp Ende 2018 noch bei 11,50 Cent/kWh lag, betrug er im Juli 2019 nur noch 10,34 Cent/kWh. Tendenz sinkend. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht pro Quartal unter anderem die Ermittlung der Vergütungssätze für PV-Anlagen nach § 31 EEG 2014 für das Folgequartal.

Wird hingegen Strom (teilweise) aus der öffentlichen Versorgung bezogen, liegen die Kosten je nach Anbieter und Region bei mittlerweile durchschnittlich über 30 Cent pro Kilowattstunde (Stand 2019, Quelle: Stromauskunft). Bis Ende 2018 lag der Strompreis mit 29,88 Cent/kWh noch knapp darunter. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie).

Angesichts der hohen Einkaufspreise und niedrigen Vergütungspreise an Strom lohnt es sich vor allem dann, eine PV-Anlage zu kaufen, wenn vorwiegend auf den Eigenverbrauch gesetzt wird. Insbesondere, wenn der Strombedarf sehr hoch ist, z. B. in einem Mehrpersonenhaushalt oder aufgrund zahlreicher technischer Anlagen und Geräte, die tagtäglich mit elektrischem Strom betrieben und aufgeladen werden.

Batteriespeicher lagern für einen gewissen Zeitraum produzierte Energie ein. Durch sie lässt sich der benötigte Solarstrom effizient nutzen, z. B. nach Sonnenuntergang, nachts oder bei bewölktem Wetter. Diese sind somit insbesondere dann lohnenswert, wenn Haushalte vorwiegend außerhalb der Sonnen- und Tageslichtzeiten Solarstrom verbrauchen.

Photovoltaikanlagen können mit Warmwasser-Wärmepumpen effizient verbunden werden. Der Solarstrom kann zudem für elektrische Heizungen genutzt werden.

Solarthermieanlagen produzieren Wärme und Warmwasser, das auch für die Heizungsanlagen genutzt wird. Die Anschaffung an Solarwärmeanlagen hat in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. (Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft). Eine thermische Solaranlage zu kaufen ist besonders sinnvoll, wenn der Bedarf an Warmwasser hoch ist, z. B. durch tägliches Duschen mehrerer Personen oder einen Hauspool. Auf diese Weise werden unter anderem Brennstoffe eingespart. Fachexperten raten zu einer Kombination aus Solarthermie- und Photovoltaikanlage.

Welche Solaranlage soll ich kaufen?

Art und Typ einer Solaranlage ist von den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten abhängig. Eine Solaranlage, ob thermisch oder Photovoltaik, setzt sich zum Zwecke der Gewinnung, Umwandlung, Speicherung und Verknüpfung der Energie aus verschiedenen Komponenten zusammen.

Komplettanlage: Photovoltaikanlage + Stromspeicher

Die Photovoltaik-Komplettanlage zur Gewinnung von Solarstrom setzt sich aus den Solarmodulen samt Solarzellen, einem Wechselrichter zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom, Leitungen, Montagesystem, Steuerungselemente und Stromspeicher zusammen. Alle Komponenten sind genau aufeinander abgestimmt.

Mit einer solchen Komplettanlage kann elektrischer Strom aus Sonnenenergie erzeugt, gespeichert und ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Der mit einer Photovoltaikanlage produzierte Solarstrom kann auch mit einer Wärmepumpe und elektrischen Heizung verbunden werden, sodass auch Wärme produziert und Heizungsanlagen unterstützt werden können.

Solarthermische Anlagen für die Wärmegewinnung

Mit thermischen Solaranlagen, die mittels Solarthermie Wärme produzieren, kann Warmwasser und Heizwärme erzeugt werden. Kollektoren, wie Flachkollektoren oder Röhrenkollektoren wandeln die Sonneneinstrahlung in nutzbare Wärme um. Diese Wärme wird von einem Träger aufgenommen und zu einem Warmwasserspeicher transportiert. Eine thermischen Solaranlage besteht aus Solarkollektoren, einem Wärmespeicher, Leitungen, Solarstation und Solarregler. Thermische Solaranlagen können auch die Beheizung der Räume z. B. mittels Wärmepumpe, Pelletheizung oder Gasheizung unterstützen, was zur Einsparung von Brennstoffen und Heizenergie sowie zur Schonung der Umwelt führt. Solarthermieanlagen lassen sich gut mit PV-Anlagen kombinieren.

Einzeln als Bausatz und Selbstmontage?

Ein Komplett-Set als Bausatz ermöglicht es, die Solaranlage selbst zusammenzubauen und zu montieren. Es ist jedoch zu empfehlen, dies stets von der Hand professioneller Fachkräfte durchzuführen zu lassen. Es ist natürlich auch möglich, von den Herstellern die einzelnen Komponenten der Solaranlage, wie unter anderem die Solarmodule zu kaufen und selbst zu montieren und zu installieren. Dafür sind jedoch Fachkenntnisse als Dachdecker und/oder Elektriker nötig.

Welche Leistung?

Je nach Verbrauch und potenzieller Anlagengröße lässt sich die Anzahl der benötigten Solarmodule und Leistung in Kilowatt peak (kWp) feststellen. Die Maßeinheit Kilowatt peak wird für die Leistung von Solarmodulen unter STC-Standards (Standardised Test Conditions, standardisierte Testbedingungen) herangezogen. Pro Kilowatt peak können in Deutschland circa 800 kWh bis 1000 kWh Leistung erzielt werden. Während ein Singlehaushalt pro Jahr etwa 1500 kWh verbraucht, benötigt ein 4-köpfiger Haushalt circa 4000 kWh. Als Faustregel gilt: Für die Erzeugung von 1 kWp benötigt es Solarmodule mit einer Fläche von 5 bis 6 Quadratmetern.
Mit einer Anlage von ca. 5 kWp kann der Bedarf von einem 4-Personen-Haushalt annähernd abgedeckt werden. Die Leistung einer Solaranlage hängt diesbezüglich vor allem von der Leistung der Solarmodule und der Größe der Anlage bzw. der Anzahl der Solarmodule ab.

Was kosten Solaranlagen?

Der Preis einer Photovoltaikanlage setzt sich aus Anzahl/Größe der Solarmodule, Leistung, Wechselrichter, Verkabelung, Montagesystem, den Kosten der Montage und Installation sowie zusätzlichen Elementen, wie Stromspeicher und Anschluss an das öffentliche Stromnetz zusammen. Die Investitionskosten liegen für PV-Aufdachanlagen bei durchschnittlich rund 1700 Euro/kWp (Stand 2019). Die Preise hängen nicht zuletzt auch vom Anbieter und Hersteller ab. In puncto Preisvergleich ist es zu empfehlen, sich u. a. an Anlagen gleicher Größe zu orientieren.

Wie kann ich den Kauf planen?

Am Anfang der Überlegung, eine Solaranlage zu kaufen, steht die Ermittlung des eigenen Energiebedarfs. Damit verbunden ist auch die Dimensionierung und Leistung der Anlage. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Aspekte, die bei der Planung relevant sind. Solarfachexperten helfen Ihnen dabei und klären in einem Beratungsgespräch mit Ihnen die Details.

Tipps für die Planung

1. Energiebedarf ermitteln
Dazu schauen Sie ganz einfach in Ihre Stromrechnung. Wenn Sie dann noch unseren Solarrechner aufrufen, haben Sie schon eine erste Orientierung bezüglich der Größe, die Ihre Anlage optimalerweise haben sollte.

2. System der Anlage bestimmen: Netzgekoppelte PV-Anlage oder autarke PV-Anlage?
Wenn Sie nicht gerade in einer abgeschiedenen Berghütte oder in einem Wohnwagen leben, dürfte die Entscheidung schnell gefällt sein. Da eine 100%ige Unabhängigkeit von externen Stromanbietern kaum machbar ist, sollte Ihre Anlage ans öffentliche Stromnetz angeschlossen sein, damit Sie den restlichen Strom, den Sie benötigen, problemlos hinzukaufen können.

3. Ist ein Solarspeicher sinnvoll?
Die Frage kann man nicht pauschal beantworten. Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Von Ihrem Verbrauch (und damit ist nicht nur die Höhe gemeint, sondern auch zu welchen Zeiten Sie vorwiegend Strom verbrauchen), Ihren finanziellen Möglichkeiten, wie viel Platz Sie auf dem Dach haben usw. Wir klären das gerne in einem transparenten Beratungsgespräch mit Ihnen ab!

4. Platzierung der Anlage bestimmen
Je mehr Platz Sie auf Ihrem Dach haben, desto besser natürlich! Aber auch auf kleinen Dächern kann man Anlagen bauen oder wenn die Fläche nicht ausreicht, auf ein anliegendes Carport o. ä. ausweichen.

5. Dimensionierung: Größe der Dachfläche, Abschätzung der Leistung, Dachbelegung
Aus den vorgenannten Punkten ergibt sich dann die tatsächlicher Größe – Dimensionierung – Ihrer Anlage und wie die Module auf Ihrem Dach, bzw. der zu belegenden Fläche, angeordnet werden.
Unsere Fachplaner benutzen dafür unterschiedliche Programme, die eine räumliche Berechnung vornehmen und auch die Position in Relation zur Sonneneinstrahlung mit einbeziehen.

6. Entscheidung über die Art der Solarmodule und Solarzellen
Wir bei EIGENSONNE verbauen ausschließlich monokristalline PV-Module, da diese schlicht effizienter sind. In unserem Portfolio haben wir unterschiedliche Fabrikate, die je nach persönlicher Situation zum Einsatz kommen. Zum Beispiel wenn Kunden sich All-Black-Optik wünschen oder ein besonders kleines Dach haben.

7. Mehrere Angebote einholen, bewerten und vergleichen (Module, Qualität, Wechselrichter, Auslegung, Montagesystem, Preise, Zahlung, Service, etc.)
Das gebietet die Vernunft, sich bei einer solchen Investition gut zu informieren und Angebote zu vergleichen. Auf unserer Webseite können Sie sich vorab schon mal einen Überblick über unsere Preise verschaffen. Natürlich können Sie bei uns nicht nur diese Pakete kaufen! Bei einem umfassenden Beratungsgespräch klärt unser Solarexperte mit Ihnen, wie die optimale Solarstrom-Lösung für sie aussieht.

8. Anmeldung beim Netzbetreiber und Registrierung im Marktstammdatenregister (bei netzgekoppelter Anlage)
Diesen „Papierkram” übernehmen wir für Sie!

9. Finanzierung und Förderungen abklären
Dazu möchten wir Ihnen zum einen unseren Artikel empfehlen, der alle aktuellen Förderprogramme von Bund und Ländern aufführt. Zum anderen bieten wir Ihnen als Service eine Finanzierung Ihrer EIGENSONNE Anlage ohne Anzahlung an. Sprechen Sie uns darauf an!

10. Anlagen Dokumentation
Nach erfolgter Installation erhalten Sie von uns eine ausführliche Dokumentation. Darin finden Sie grundsätzliche Hinweise zur Handhabung, Schalt- bzw. Stringpläne, technische Daten und Garantiebedingungen sämtlicher Komponenten, usw.

Was muss ich beim Kauf beachten?

Es gibt einige Punkte, auf die es beim/vor dem Kauf einer Solaranlage zu achten gilt:

• Hohe Qualität der Module und gesamten Anlage
• Vergleichsangebote einholen
• Kleingedrucktes aufmerksam lesen
• Montagesystem prüfen
• Auf Kompetenz des Solarfachbetriebs für Installation achten
• Welcher Service ist im Preis/in den Kosten inbegriffen?
Versicherung für Solaranlage – Preise und Leistungen vergleichen
• Lieferkosten, Versandbedingungen, Aufbau/Installation, Abnahme und Dokumentation

Finanzieren oder selbst bezahlen?

Die Anschaffung einer Solaranlage ist trotz der erheblich gesunkenen Preise in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer noch eine relativ hohe Investition von mehreren Tausend Euro. Nicht immer steht das Budget zur Verfügung, um eine thermische Solaranlage oder PV-Anlage zu kaufen und komplett auf Anhieb aus eigener Tasche selbst zu bezahlen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses Vorhaben dennoch zu realisieren.

Solaranlage kaufen, pachten oder mieten?

Möchten oder können Sie eine Solaranlage nicht kaufen, gibt es die Möglichkeit diese zu mieten, zu pachten oder auch zu leasen. Die Solaranlage steht zwar nicht in Ihrem Eigentum, wird Ihnen jedoch zur Nutzung überlassen. Das Mieten einer Solaranlage erfolgt über eine vereinbarte Laufzeit mit einem monatlichen Mietpreis von beispielsweise 40 bis 100 Euro. Wartung und Versicherung sind inbegriffen. Nach Ablauf der Mietdauer wird die Anlage abgebaut oder die Möglichkeit eröffnet, diese zu kaufen.

Ähnlich wie bei der Miete verhält es sich auch bei der Pacht einer Solaranlage. Pächter können im Gegensatz zur Miete jedoch auch von der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz profitieren und finanzielle Erträge erwirtschaften, die sich jedoch aufgrund der sinkenden Vergütungssätze eventuell nicht lohnen. Beim Leasing muss sich der Leasingnehmer oft selbst um die Wartung der Anlage kümmern, dafür aufkommen und mit diversen Zusatzkosten rechnen. Es ist zu empfehlen, Kleingedrucktes und die einzelnen Details im Leasingvertrag genau zu studieren.

Unserer Meinung nach sind beide Konzepte nicht wirklich kundenorientiert. Sie zahlen einen enormen monatlichen Betrag, müssen wahrscheinlich ohnehin noch Strom hinzu kaufen und am Ende der Miet- bzw. Pachtzeit gehört Ihnen die Anlage noch nicht einmal.

Wenn Sie die Kosten für eine PV-Anlage nicht auf einmal stemmen möchten, empfehlen wir eine Finanzierung. Wir bieten Ihnen den entsprechenden Service. Das Schöne daran: Sie zahlen über einen von Ihnen gewählten Zeitraum die Raten und am Ende gehört Ihnen die Anlage und Sie können noch lange davon profitieren, Ihren eigenen Strom zu produzieren!

Welche Möglichkeiten der Finanzierung und Förderung gibt es?

Des Weiteren gibt es für erneuerbare Energien, wie Solaranlagen die staatliche Finanzierung und Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit sehr günstigen Konditionen. Dazu gehört zum Beispiel der Kredit 270 (Erneuerbare Energien – Standard), unter anderem für Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen. Solarthermische Anlagen zur privaten Selbstnutzung in Ein- und Zweifamilienhäusern werden mit den Krediten 151/152 (Energieeffizient Sanieren) und 153 (Energieeffizient Bauen) gefördert. Zudem gibt es auch noch unterschiedliche Förderungen für Solaranlagen der einzelnen Bundesländer.

Welche Nachteile gibt es?

Trotz der dominierenden Vorteile, die für die Anschaffung einer Solaranlage sprechen, gibt es auch einige Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt.

• die Solarleistung kann Schwankungen unterliegen
• die Sonneneinstrahlung ist nicht überall gleichmäßig und zu jeder Zeit verfügbar
• relativ hohe Investitionskosten
• die Kosten für Solarmodule und Installation amortisieren sich nach 8 bis 12 Jahren
• das Haus/Grundstück muss Eigentum sein
• Kriterien, wie Denkmalschutz oder Milieuschutz können die Realisierung verhindern
• Solarzellen halten keine Ewigkeit, müssen allerdings erst nach etwa 30 Jahren ausgetauscht werden

Fazit

Eine Solaranlage zu kaufen ist immer eine gute Idee. Solarstrom und/oder Solarwärme können unabhängig selbst erzeugt und vor allem für den Eigenverbrauch an Energie günstig und umweltfreundlich genutzt werden. Der Zukauf von teurem Strom ist unter Umständen nur noch in geringem Umfang nötig. Zu viel produzierter Strom kann gegen eine Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist werden. Heizungsanlagen können unterstützt werden. Solaranlagen mit einer qualitativ hochwertigen Technik, fachgerechten Installation und Lebensdauer von 30 Jahren und mehr sind langfristig eine ideale Lösung und gute Investition.

Möchten Sie auch die Sonnenenergie nutzen, um Ihren eigenen Strom zu produzieren? Lassen Sie sich in Sekundenschnelle eine erste Renditeanalyse für ein Solarstromsystem an Ihrem Standort in Deutschland anzeigen.

Hier geht’s zum Solarrechner

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