Klima- und Photovoltaikanlage: Die perfekte Kombination

Die Sommer in Deutschland werden immer wärmer. So ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen für eine eigene Klimaanlage entscheiden. Neben den Anschaffungskosten spielen allerdings auch die laufenden Stromkosten eine wichtige Rolle. Je nach Temperatur und Anlage fallen diese durchaus ins Gewicht. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, die Klimaanlage mit einer passenden Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zu kombinieren.

Durch den Betrieb des Klimagerätes mit Solarstrom bieten sich verschiedene Vorteile. Wir zeigen Dir, worauf Du bei einem solchen System achten solltest. So genießt Du schon bald die angenehm kühle Wohnung, ohne dabei überteuerten Strom aus dem Stromnetz nutzen zu müssen.



Klimaanlagen sind teuer im Betrieb

So angenehm und nützlich die Klimaanlagen auch sein mögen, viele Menschen schauen vor allem auf die Anschaffungskosten und vergessen dabei, dass Klimaanlagen auch laufende Kosten mit sich bringen. Denn der Stromverbrauch der meisten Anlagen ist so hoch, dass übers Jahr verteilt Kosten von mehreren Hundert Euro anfallen können. So können die Betriebskosten bei kleinen Klimageräten deren Anschaffungskosten problemlos überschreiten. Kalkuliert man zusätzlich die Preissteigerungen beim Strom mit ein, wird der Betrieb einer eigenen Klimaanlage schlagartig unattraktiver. Doch dank der Kombination von Klimaanlage und Photovoltaikanlage musst Du Dir um die steigenden Kosten keine Sorgen machen. Du bist von den Teuerungen des Strommarktes abgekoppelt und kannst somit dem nächsten heißen Sommer problemlos und entspannt entgegensehen.

Geld sparen beim Kühlen mit einer Photovoltaikanlage

Durch die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms sparst Du in erster Linie natürlich bares Geld. Im Vergleich zum normalen Strom aus der Steckdose, der aktuell weit jenseits der 30 Cent pro Kilowattstunde liegt, kannst Du bei einer Photovoltaikanlage mit Stromkosten von oft weniger als 10 Cent je Kilowattstunde rechnen. Das ist enorm wenig und macht die eigene Klimaanlage finanziell deutlich attraktiver. Vor allem, da Du bei der richtigen Einstellung des Systems überhaupt keinen Strom mehr aus dem normalen Stromnetz für Deine Klimaanlage beziehen musst. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Nutzungsvariablen beider Geräte perfekt ergänzen.

Klimaanlage und Photovoltaikanlage arbeiten Hand in Hand

Immer dann, wenn die Photovoltaikanlage auf Deinem Dach besonders viel Energie erzeugt, steigt auch die Temperatur in den Außenbereichen an. Das bedeutet, dass Du in der Regel genau dann die Klimaanlage benötigst und diese einschaltest, wenn die PV-Anlage den meisten Strom produziert. So nutzt Du Deine Klimaanlage absolut umweltverträglich und entlastest zugleich den eigenen Geldbeutel.

Auf einen Blick

Die Verbrauchskurve der Klimaanlage und die Erzeugungskurve der PV-Anlage harmonieren perfekt miteinander.

Wechselrichter mit Energiemanager – perfekte Schaltung

Damit die Klimaanlage und die Solaranlage richtig miteinander harmonieren und die Klimaanlage auch nur dann betrieben wird, wenn Solarstrom zur Verfügung steht, benötigst Du in der Regel einen Wechselrichter mit einem verbauten Energiemanagement. Zudem sollte die Klimaanlage eine Ansteuerung durch solch ein System erlauben. Ist dies der Fall, so wird die Klimaanlage automatisch nur dann in Betrieb genommen, wenn ausreichend Energie durch die Photovoltaikanlage bereitgestellt wird. Das verhindert, dass Du, ohne es zu bemerken, die Klimaanlage mit dem teuren Netzstrom betreibst und anschließend bei der Stromrechnung unangenehm überrascht wirst.

Die Photovoltaikanlage richtig dimensionieren

Die Größe der Deiner PV-Anlage spielt bei diesen Berechnungen natürlich eine wichtige Rolle. Grundsätzlich sollte die Anlage so dimensioniert sein, dass diese nicht nur den Stromverbrauch der Klimaanlage abdecken kann, sondern idealerweise auch weitere Verbraucher in Deinem Haushalt mit Strom versorgt. Derzeit ist ein hoher Eigenverbrauch finanziell deutlich attraktiver als die Einspeisevergütung. Durch einen hohen Eigenverbrauch kannst Du also die Rendite Deiner Solaranlage deutlich erhöhen. Generell gilt: Je größer die Anlage, umso wirtschaftlicher ist sie.

Wie Du sie richtig dimensionierst, und von welchen Faktoren das abhängt, haben wir Dir hier zusammengefasst.

Klimaanlagen und Umweltschutz

Lange Zeit galten Klimaanlagen als Klimasünder und nicht mit dem Umweltschutz vereinbar. Das lag an zwei unterschiedlichen Gründen. Auf der einen Seite wurden Kältemittel verwendet, welche die Ozonschicht der Erde angreifen konnten und somit zu einer echten Gefahr für unsere Umwelt wurden. Auf der anderen Seite steht der Stromverbrauch der Anlagen. Da diese viel Strom benötigen und dieser in Deutschland noch immer in Teilen durch Kohlekraftwerke erzeugt wird, trägst Du mit einer eigenen Klimaanlage erst einmal zum Klimawandel bei. Erst durch die Nutzung von Solarstrom und den damit einhergehenden Verzicht auf den Kohlestrom kannst Du Deine Klimaanlage ohne Bedenken und ohne Schäden für die Umwelt nutzen.

Fazit: Klima- und Solaranlage ergänzen sich perfekt

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Du von der Kombination aus Photovoltaikanlage und Klimaanlage profitieren kannst. Denn beide Anlagen ergänzen sich ideal – sowohl in ihren Einsatzzeiten als auch in ihrer Leistung. Du genießt die kühle Umgebung in Deinen vier Wänden und musst dafür keinen teuren Strom von Deinem Netzbetreiber beziehen. Zudem lastest Du das Potential der eigenen Solaranlage voll aus und profitierst somit langfristig und dauerhaft vom besseren Eigenverbrauch. Es rentiert sich in jedem Fall, die Größe der Photovoltaikanlage an das Klimagerät und dessen Leistungen anzupassen und die Anlage insgesamt größer zu dimensionieren. Auf Dauer profitierst Du somit von der höheren Rendite durch den beständigen Eigenverbrauch.


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