Photovoltaik Förderung Sachsen

Im Freistaat Sachsen ging im Juni 2018 die Sächsische Aufbaubank mit einem überarbeiteten Programm zur Förderung innovativer Energietechniken an den Start. Dabei werden neue Batteriespeicher und auch Ladesäulen zum Laden von Elektroautos bezuschusst. Auf diese Weise sollen Betreiber von Photovoltaik-Anlagen angeregt werden, mehr von dem erzeugten Strom selbst zu verbrauchen.

Was wird gefördert?

Was viele, die bereits Besitzer einer Photovoltaik-Anlage sind, freuen dürfte: Nicht nur Batteriespeicher in Verbindung mit einer neuen Anlage, sondern auch Nachrüstungen und sogar Quartierspeicher werden bezuschusst. Dabei wird zwischen konventionellen Stromspeichern, die auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien beruhen und Modellvorhaben, also allen Speichersystemen, auf die das nicht zutrifft, unterschieden. 

Für die konventionellen Speicher gilt: 

  • 1.000 € Sockelbetrag + 200 € pro kWh Nutzkapazität (auf eine Nachkommastelle zu runden) 
  • Höchstbetrag 40.000 €

Für Modellvorhaben gilt: 

  • bis  zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Höchstbetrag 50.000 €

Die förderungsfähigen Zuwendungen müssen dabei mindestens 1.400 € (netto) betragen.

Bei Nachrüstungen entfällt der Sockelbetrag i. H. v. 1.000 €.

Den Zuschuss beantragen kann jede natürliche und juristische Person des öffentlichen und privaten Rechts, sowie Freiberufler. Wichtig ist, dass der Antragsteller Eigentümer, Pächter oder Mieter der Fläche ist, auf der das Vorhaben realisiert werden soll. Das Grundstück muss sich selbstverständlich in Sachsen befinden. 

Was ist außerdem zu beachten?

  • Es dürfen keine weiteren Förderungen (bspw. durch die KfW) bestehen. 
  • Die maximale Leistungsabgabe am Netzanschlusspunkt darf nicht weniger als 50% betragen (gilt für die gesamte Lebensdauer der PV-Anlage). Dies wird vom Netzbetreiber überprüft.
  • Der Stromspeicher muss dauerhaft an einer Photovoltaik-Anlage an das öffentliche Netz angeschlossen sein und über mindestens 2,0 kWh Nutzkapazität verfügen.
  • Es darf in den letzten elf Kalendermonaten auf diesem Grundstück kein weiterer Stromspeicher installiert worden sein, der durch den Freistaat Sachsen gefördert wurde. 
  • Bei Antrag muss bereits ein Kostenangebot vorliegen. Zusätzlich muss die Art des eingesetzten Wechselrichter angegeben werden. Bei Neubauten von gesamten Anlagen, sind die Kosten für den Speicher extra auszuweisen. 
  • Eigenbauten und gebrauchte Speicher sind nicht förderfähig. 

Auch eine Ladestation für Ihr Elektroauto wird gefördert

Planen Sie den Kauf eines Elektroautos oder besitzen bereits eines, so kann sich der Einbau einer Ladestation auf Ihrem Grundstück lohnen, um Ihrem Solarstrom zum Laden zu verwenden. 

Eine einzelne Ladestation wird nicht gefördert, sondern nur in Verbindung mit dem Einbau eines Batteriespeichers. Über die Höhe der Förderung entscheidet dabei die Art der Ladesäule bzw. Wallbox. 

  • Für Ladepunkte mit Wechselstrom (AC): 400 € pro Ladepunkt
  • Für Ladepunkte mit Gleichstrom (DC): 1.500 € pro Ladepunkt

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