Photovoltaik Förderung Rheinland-Pfalz

Im Rahmen des „Solar-Speicher”-Programms des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) haben die Einwohner des Landes Rheinland-Pfalz die Möglichkeit eine Förderung für ihren Batteriespeicher zu beantragen. Ziel ist es, möglichst viel Speicherkapazität auszubauen, um den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu steigern. Welche Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen und wie Sie eine Förderung beantragen können, lesen Sie hier.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage. Für Privatpersonen berechnet sich die Höhe der Förderung wie folgt:

  • 100 € je kWh Speicherkapazität

Dabei muss der Speicher mindestens eine Nennleistung von 5 kWh und die dazugehörige Photovoltaikanlage eine Mindestleistung von 5 kWp aufweisen. Begrenzt ist die Förderung auf 1.000 € pro Vorhaben. Da die Förderung an den Neubau einer Photovoltaikanlage gebunden ist, sind Speichernachrüstungen für bestehende Anlagen leider nicht möglich. 

Darüber hinaus gibt es auch für Gemeinden die Möglichkeit eine Förderung zu beantragen. Hier beträgt die Mindestkapazität 10 kWh und die maximale Förderhöhe 10.000 €.

Wie beantrage ich die Förderung und ab wann ist das möglich?

Förderanträge werden seit dem 31.10.2019 geprüft und bearbeitet. Der ausgefüllte Förderantrag ist an die Energieagentur Rheinland-Pfalz zu senden. Sollten Sie zur Antragstellung oder generell zum Förderprogramm Fragen haben, können Sie diese direkt an die Energieagentur richten. Die Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie unter https://www.energieagentur.rlp.de/service-info/foerderinformationen/solar-speicher-programm/.

Was ist außerdem zu beachten?

  • Vor Bewilligung Ihres Antrags darf nicht mit dem Vorhaben begonnen werden. Dazu zählen bereits Liefer- und Leistungsverträge.
  • Die Anlage muss fachgerecht in Betrieb genommen werden. Eigenbauten sind von der Förderung ausgeschlossen. 
  • Dem Netzbetreiber muss es möglich sein, den Wechselrichter über eine Schnittstelle zur Fernparametrierung zu steuern. Hierfür ist das Einverständnis des Eigentümers notwendig.
  • Die geltenden Netzanschlussrichtlinien müssen bei Inbetriebnahme eingehalten werden.
  • Die Anlage darf am Netzanschlusspunkt maximal 50% ihrer installierten Leistung einspeisen. Dem Netzbetreiber muss es möglich sein, das zu kontrollieren.
  • Gebrauchte Systeme oder Prototypen werden nicht gefördert.
  • Der Speicher muss eine Nutzkapazität von mindestens 5.0 kWh aufweisen.
  • Es muss eine Zeitwertersatzgarantie eines Versicherungsunternehmens für 10 Jahre gegeben sein.
  • Ein Monitoring über die Transferstelle Bingen ist verpflichtend.

Unsere Solarexperten stehen Ihnen bei der Planung Ihrer Anlage samt Speicher mit Rat und Tat zur Seite! Rufen Sie uns einfach an, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren, oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Eine erste Renditeanalyse können Sie sich mithilfe unseres Solarrechners erstellen lassen.

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