Photovoltaik Förderung München

Nicht nur das Land Bayern selbst, sondern auch seine Landeshauptstadt München, fördern den Ausbau von Photovoltaik. So ist es den Einwohnern der Stadt möglich, zwischen einer Förderung des Landes Bayern oder dem „Förderprogramm Energieeinsparung” der Stadt München zu wählen. Doch wo liegen dabei überhaupt die Unterschiede und was muss bei der Antragstellung beachtet werden?

Was wird gefördert?

Das wichtigste vorab: Kombiniert werden können beide Förderprogramme nicht miteinander. Wer sich für ein Förderprogramm entscheidet, kann nicht eine zweite Förderung beantragen. Im Gegensatz zum Land Bayern, fördert München nicht nur den Batteriespeicher bei neu errichteten Photovoltaikanlagen, sondern auch die Anlage selbst.

Dabei haben Sie die Möglichkeit auf folgende Zuschüsse:

Photovoltaik-Anlagen

  • 200 € je kWp Leistung der Anlage für die ersten 10 kWp
  • 100 € für jedes weitere kWp über 10 kWp bis 30 kWp

Dabei darf die Anlage auch größer als 30 kWp sein, jedoch werden nur die ersten 30 kWp gefördert. Zusätzlich sind auch Fassadenanlagen und Mieterstromkonzepte förderfähig. Die Anlage darf sich außerdem auch auf Überdachungen von Terrassen oder Carports befinden. 

Folgende Bedingungen gelten für das Förderprogramm bei Photovoltaik-Anlagen:

  • Die Anlage muss fachgerecht und sicher in Betrieb genommen werden.
  • Gebrauchte Anlagen und Freiflächenanlagen sind nicht förderfähig.
  • Die Module müssen den aktuell gültigen nationalen und internationalen Normen entsprechen. Geprüft werden diese Mindestanforderungen von einer anerkannten Prüfstelle. 
  • Die Anlage muss mit dem Stromnetz des Netzbetreibers verbunden sein. Die technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers sind dabei einzuhalten.

Batteriespeicher

  • 300 € je kWh Nutzkapazität (max. 50% der Nettokosten)
  • 500 € Bonuszuschlag für Speichersysteme deren Notstromfunktion insel- bzw. autarkiefähig ist

Die maximale Förderhöhe beträgt dabei 15.000 €. Je Photovoltaik-Anlage wird nur ein Speichersystem gefördert. 

Folgende Bedingungen gelten für das Förderprogramm bei Batteriespeichersystemen:

  • Der Batteriespeicher muss eine Notstromfunktion besitzen. Bei EIGENSONNE-Speicherlösungen ist das beispielsweise bei denen der Firma RCT der Fall.
  • Auch hier ist eine fachgerechte und sichere Inbetriebnahme Voraussetzung. 
  • Bleibatterien oder Lithium-Mangan-Kobalt-Oxid-Batterien werden nicht gefördert.
  • Auch Speichernachrüstungen für bestehende Photovoltaik-Anlagen sind möglich.

Für beide Förderungen gilt: Mit den Maßnahmen darf nicht begonnen werden, bevor der Antrag bewilligt wurde.

Wie stelle ich den Antrag auf Förderung?

Seit dem 01.04.2019 nimmt die Stadt München die entsprechenden Förderanträge entgegen. Dabei kann die Antragstellung bequem über das Online-Portal durchgeführt werden. Verantwortlich für die Bearbeitung der Anträge ist das Referat für Gesundheit und Umwelt, welches auch bei Fragen rund um das Förderprogramm zur Verfügung steht.

Vor Antragstellung muss Ihnen bereits ein Angebot vorliegen, das alle Informationen bezüglich Komponenten, Größe und Preis der Anlage bzw. des Speichersystems enthält.

Gerne planen unsere Solar-Experten mit Ihnen gemeinsam eine passende Photovoltaik-Anlage, mit oder ohne Batteriespeicher gemäß den Richtlinien für das Förderprogramm.

Rufen Sie uns für eine Beratung an, schreiben Sie uns eine Mail oder buchen Sie sich ganz einfach über unseren Kalender einen Beratungstermin. 

Eine erste Renditeanalyse bekommen Sie sofort über unseren Solarrechner.

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