Wie Sie Ihre Photovoltaikanlage richtig anmelden

Die Vorstellung von Solarstrom vom eigenen Dach begeistert immer mehr Menschen. Mittlerweile ist das Angebot an verschiedenen Komponenten und Anbietern so groß, dass man sich als Laie erst einmal einen Überblick verschaffen muss. Hat man sich die Anlage nach seinen Wünschen zusammengestellt und den passenden Anbieter gefunden, kommt der für die Meisten eher lästige Teil: die Anmeldung. Aber wo muss ich meine Photovoltaikanlage überhaupt anmelden und was muss erledigt werden, bevor ich meine Anlage dann wirklich nutzen kann?

Keine Lust auf nervigen Papierkram? Wir erledigen das für Sie. Bei jeder EIGENSONNE-Anlage übernehmen wir die Kommunikation mit dem Netzbetreiber und sorgen dafür, dass Ihre Anlage ordnungsgemäß angemeldet wird.


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Erster Schritt: Die Netzverträglichkeitsprüfung

Wichtig für jede PV-Anlage, die keine Inselanlage sein, sondern an das Netz angeschlossen werden soll, um überschüssigen Strom einzuspeisen, ist die Netzverträglichkeitsprüfung. Diese wird bei dem Netzbetreiber Ihrer Region beantragt. Wichtig ist, dass diese vor Installation durchgeführt wird. Der Antrag sollte also am besten gleich gestellt werden, sobald der Auftrag für die PV-Anlage erteilt wurde. So sind Sie auf der sicheren Seite. Sobald wir mit Ihnen besprochen haben, wann die PV-Anlage installiert werden soll, stellen wir für Sie diesen Antrag.

Bei der Netzverträglichkeitsprüfung prüft der Netzbetreiber, wie der Name schon sagt, ob die Anlage an Ihrem Standort an das Netz angeschlossen werden kann. Dabei wird angegeben welche Leistung Ihre Anlage haben wird und wo Sie gebaut wird. Hier unterscheiden sich die Formulare je nach Netzbetreiber. In der Regel erhalten Sie innerhalb weniger Wochen, spätestens aber nach 8 Wochen eine Bestätigung in Form der Einspeisezusage von Ihrem Netzbetreiber, der dann auch über die nächsten Schritte informiert. 

In wenigen Fällen kann es vorkommen, dass der Netzbetreiber Sie darüber informiert, dass die Netzkapazität für einen Anschluss nicht ausreicht. Hier wird dann geprüft, ob das Netz ausgebaut werden kann, um einen Anschluss zu ermöglichen. Andernfalls teilt Ihnen der Netzbetreiber die maximal einspeisbare Leistung mit.

Inbetriebnahme und Anmeldung im MaStR

Haben Sie das Go von Ihrem Netzbetreiber, können Sie nun entspannt den Installationstermin abwarten. Nach erfolgreicher Installation wird die Inbetriebnahme protokolliert und eine Fertigmeldung an Ihren Netzbetreiber gesendet. Dieser wird dann mit Ihnen einen Termin zur Zählersetzung vereinbaren, bei der zum einen ein Zweirichtungszähler installiert und zum anderen die Anlage noch einmal geprüft wird. Für den Fall, dass noch einer unserer Elektriker dabei sein sollte, kümmern wir uns um die Terminvereinbarung. Ist die Zählersetzung erfolgt, darf Ihre Anlage eingeschaltet und genutzt werden. 

Nun muss die Anlage noch der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Hier hat sich der Prozess in den letzten Jahren etwas verändert. Die vorherige Meldung an die Bundesnetzagentur und Registrierung im PV-Meldeportal wurden zum Marktstammdatenregister (kurz MaStR) zusammengefasst. Für die Anmeldung im Marktstammdatenregister haben Sie ab Inbetriebnahme (nicht erst ab Zählersetzung) einen Monat Zeit. Auch das übernehmen wir für unsere Kunden nach Installation.

Falls Sie dieser Registrierungspflicht nicht innerhalb der Frist nachkommen, kann die vollständige Auszahlung der beantragten Förderungen, also zum Beispiel der Einspeisevergütung, nicht gewährleistet werden. Zusätzlich stellt das verspätete Anmelden eine Ordnungswidrigkeit dar. Hier sollten Sie also unbedingt darauf achten, die geforderten Fristen einzuhalten.

Für die Höhe der Einspeisevergütung ist übrigens nicht der Termin mit Ihrem Netzbetreiber, also der Zeitpunkt, ab dem Sie die Anlage nutzen, sondern der Tag der Inbetriebnahme entscheidend. Deshalb sollte diese immer (mit Fotos) protokolliert werden, was in der Regel der Installationsbetrieb übernimmt.

Anmeldung der Anlage beim Finanzamt

Ist das alles erledigt bleibt noch die Anmeldung der Anlage beim Finanzamt. Das ist erst einmal nicht grundsätzlich für alle Photovoltaikanlagen nötig, sondern nur, falls Sie mit der Anlage Einkünfte erzielen. Darunter fällt auch die Einspeisevergütung. Ob Sie aber Steuern zahlen müssen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren wie der Höhe der Einkünfte und dem gewählten Besteuerungsmodell ab. Informationen zur Besteuerung bei Photovoltaikanlagen haben wir Ihnen in diesem Artikel zusammengestellt. 

Wichtig für uns ist, dass Sie uns im Vorfeld mitteilen, für welche Besteuerungsvariante Sie sich entscheiden, da einige Netzbetreiber diese Information schon bei der Anmeldung benötigen.

Da das Thema Steuern sehr komplex ist und die Regelungen sich hin und wieder ändern, sollten bei Unsicherheit Ihren Steuerberater zu Rate ziehen. 

Muss ich mich um alle Anmeldungen selbst kümmern oder erledigt das der Installationsbetrieb für mich?

Ob Sie sich um die Anmeldung selbst kümmern müssen oder nicht, hängt ganz davon ab, ob die Anmeldung als Leistung in Ihrem Angebot des Anbieters enthalten ist. Es lohnt sich, einige Anträge vom Installationsbetrieb stellen zu lassen, da diese sich damit auskennen und Sie sich so viel Zeit sparen.

Wir versuchen unseren Kunden so viel Arbeit wie möglich abzunehmen und kümmern uns um die Anmeldung der Anlage. Lediglich die Antragstellung für Förderprogramme und Anmeldung beim Finanzamt können wir leider nicht für Sie übernehmen.