Photovoltaik – Was bei der Planung wichtig ist!

Das Wichtigste in Kürze

  • Photovoltaik ist eine der wichtigsten Methoden der nachhaltigen Stromerzeugung.
  • Dank stets vorhandener Globalstrahlung lohnen sich Photovoltaikanlagen auch in Mitteleuropa und Deutschland.
  • Landesweit liegt die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland bei rund 2000 Sonnenstunden pro Jahr.
  • Die Stromerzeugung aus Lichtenergie wird durch den photovoltaischen Effekt erreicht.
  • Photovoltaikmodule unterscheiden sich in unterschiedlichen Produktionsweisen: poly- und monokristalline Solarzellen sowie Dünnschichtzellen.
  • In einem Solarspeicher wird der auf Deinem Dach erzeugte Solarstrom gespeichert, bis Du den Strom wirklich brauchst.
  • Mit Deiner eigenen Solaranlage sparst Du nicht nur deutlich bei den Stromkosten. Dazu kommt auch noch die Rendite durch die Einspeisevergütung (EEG).


Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik ist eine der wichtigsten Methoden der nachhaltigen Stromerzeugung. Wie schon der Ursprung des Namens, das griechische Wort für Licht (φῶς, phos), verrät, wird hierbei Licht zur Energiequelle: Denn bei der Photovoltaik wird Lichtenergie mit Hilfe von Solarmodulen in elektrische Energie umsetzt. Das funktioniert bereits auf kleinster Fläche. Es gibt jedoch auch gigantische Solarparks, in denen viele Millionen Solarmodule verbaut sind. 

Durch die stets vorhandene Globalstrahlung lohnen sich Photovoltaikanlagen dabei nicht nur in sonnenverwöhnten Weltregionen wie Afrika, sondern auch in Mitteleuropa und Deutschland. Globalstrahlung umfasst dabei nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung, sondern darüber hinaus auch die gestreute Sonnenstrahlung, auch diffuse Himmelsstrahlung genannt. Beide Formen der Einstrahlung aktivieren die Elektronen in den Solarmodulen, so dass Solarstrom gewonnen werden kann. 

Was ist eine Photovoltaikanlage?

Unterschieden wird hierbei zwischen der kommerziellen und der privaten Produktion von Solarstrom durch Photovoltaikanlagen. Bei privater Solarstromproduktion setzen die meisten Verbraucher und Verbraucherinnen auf eine Dachphotovotaltaikanlage. Diese kann durch einen Solarteur wie EIGENSONNE auf dem Dach Deines Eigenheims, aber auch auf einer Scheune, einer Garage oder einem Carport installiert werden.

Für die Effizienz Deiner eigenen Photovoltaikanlage sind drei Faktoren entscheidend:

  • Die Größe der bebaubaren Fläche
  • Die Lage des Gebäudes
  • Die Ausrichtung der Module

Generell gilt, je mehr Module auf einem Dach Platz finden, desto größer wird Dein Stromertrag sein. Auch die Lage des Hauses ist entscheidend: Auch teilweise Verschattung durch Nachbarhäuser oder Bäume beeinflusst die Produktivität. Und warum die Ausrichtung entscheidend ist, ahnt jeder, der mal einen Nordbalkon hatte.

Photovoltaikanlagen sollten in unseren Breiten stets nach Süden ausgerichtet sein, um möglichst viel direkte Sonneneinstrahlung aufnehmen zu können und dadurch maximal produktiv zu sein. Alle diese Faktoren kalkuliert ein professioneller Solarteur mit ein. Dank solch detaillierter Planung und feiner Handwerkskunst können Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen wie Du also mit dem Bau einer eigenen Photovoltaikanlage ihren eigenen Solarstrom erzeugen.

Wie funktioniert Photovoltaik?

Die Grundlage für die Stromerzeugung aus Lichtenergie ist der photovoltaische Effekt. Dabei trifft das Sonnenlicht auf eine Solarzelle. Dort entsteht eine Wechselwirkung zwischen der einfallenden Lichtenergie und dem dotierten Halbleiter in der Solarzelle selbst. Dadurch werden Elektronen, also elektrische Ladungsträger, freigesetzt.

Die Elektronen in dieser Solarzelle werden dabei angeregt und geraten in Bewegung. Dabei gilt: Je mehr Einstrahlung ankommt, desto mehr Spannung und letztlich Strom entsteht.
Die Solarzellen sind zudem miteinander verdrahtet, damit der erzeugte Strom abfließen kann. Durch die Metallkontakte an den Seiten der Solarzelle wird der entstehende Strom abgeführt.  

Bei Photovoltaikanlagen für das Hausdach sind die Solarzellen zu sogenannten Solarmodulen verschaltet. So kann jeder Eigenheimbesitzer ohne Aufwand auf dem eigenen Dach Strom mit seiner Photovoltaikanlage erzeugen. Wieviel Strom Dein Dach erzeugen kann? Verraten wir Dir gerne hier.

Auf einen Blick

Wie viel Strahlung letztendlich bei uns ankommt, ist unter anderem abhängig vom Rückstrahlvermögen, der Wetterlage und der Region.

Der photovoltaische Effekt – wie funktioniert eine Solarzelle?

Wie funktionieren Photovoltaikmodule?

Photovoltaik einfach erklärt: Wenn das einfallende Sonnenlicht die Elektronen in Solarzellen zum “Tanzen” bringt, entsteht Solarstrom. Solche Solarzellen sind dabei Teil von Photovoltaikmodulen. Solche Module bestehen dabei aus mehreren miteinander verschalteten Solarzellen. 

Jede Solarzelle ist vom Aufbau her eine Halbleiterdiode. Sie verwandelt die Strahlungsenergie der Sonne in Gleichspannung. Die beiden Halbleiterschichten aus Silizium besitzen dabei entgegengesetzte Ladungen. Zwischen der positiv und negativ geladenen Schicht baut sich also ein elektrisches Feld auf, der sogenannte p-n-Übergang. Das elektrische Feld verhindert den unmittelbaren Ausgleich des Spannungspotentials.

Photovoltaikmodule sind dafür geschaffen, auch widrigen Wetterbedingungen wie Kälte, Hitze oder Niederschlag zu trotzen. Sie sind daher sehr langlebig und wetterbeständig, auch weil bereits die einzelnen Solarzellen nach außen isoliert und gegen Witterung geschützt sind. Sie werden dabei auf der Unterseite mit einer Folie abgedichtet. Oberhalb der Solarzellen eines Moduls befindet sich extrem stoßfestes Glas. Diese Glasabdeckung besteht aus extrem gehärtetem und transparentem Glas. Es lässt die maximale Menge an Strahlung hindurch und schützt zugleich die Solarzellen. 

Ein Aluminiumrahmen umfasst das Ganze und stabilisiert es mechanisch. Dieser Rahmen ist auch beim Bau Deiner Solaranlage auf Deinem Dach entscheidend: Erst verbinden unsere lokalen Handwerkerteams eine Unterkonstruktion mit Deinen Dachsparren. Darauf werden dann die Rahmen der einzelnen PV-Module verschraubt. 

Für Solarmodule lassen sich übrigens verschiedene Bauarten und Materialien von Solarzellen verwenden. Dies betrifft dann in der Folge auch den Wirkungsgrad, Einsatzart und Preis. Gemein haben alle Typen von Solarmodulen eines: Die Grenzschicht lässt den Strom nur in eine Richtung fließen, daher erzeugen PV-Module stets Gleichstrom. 

Alle PV-Module benötigen Halbleiter, die die Energie leiten können. Am wichtigsten ist hierbei Silizium, das als klassisches Halbmetall ebenfalls elektrischen Strom leiten kann. Auch andere Elemente wie Kupfer-Indium-Selenid-Verbindungen spielen bei den komplexeren Solarmodulen eine wichtige Rolle. 

Welche Photovoltaikmodule gibt es?

Entscheidend für die Qualität eines Photovoltaikmoduls ist aber vor allem die Produktionsweise. Die großen Unterschiede im Aufbau von Solarmodulen beeinflussen zudem auch den Preis und den Wirkungsgrad des Produktes.

Polykristalline Solarzellen

Für polykristalline Solarzellen wird Silizium als Halbleitermaterial genutzt und mit Bor-Atomen versetzt. Dabei werden die auch “Ingots” genannten Siliziumblöcke in Scheiben zersägt. Diese Scheiben, die sogenannten Wafer, werden dann mit einer Antireflexionsschicht versehen.

Generell sind jedoch die Siliziumkristalle in polykristallinen Solarzellen zufällig angeordnet. Dies kann Leistungsverluste verursachen. Dafür sind diese polykristalline Solarzellen preiswert.

Monokristalline Solarzellen

Auch monokristalline Solarzellen werden aus Ingots, also in Scheiben geschnittenen Siliziumblöcken, hergestellt. Im Unterschied zu den polykristallinen Solarzellen werden bei monokristallinen Solarzellen die Kristalle darin jedoch gleichmäßig ausgerichtet. Dieses aufwendige Produktionsverfahren der monokristallinen Solarzellen garantiert, dass weniger Leistungsverluste entstehen und der Wirkungsgrad höher ist als bei polykristallinen Solarzellen. 

Zudem zeigen monokristalline Solarmodule ein besseres Schwachlichtverhalten. Darunter versteht man die Effizienz der PV-Module in Momenten ohne direktes Sonneneinstrahlung. Wer schon mal einen verregneten deutschen Sommer erlebt hat, ahnt: Das Schwachlichtverhalten der Solarmodule kann entscheidend für Deinen Stromertrag sein. In Deutschland werden tatsächlich bis zu 60% des Solarstroms unter nicht-optimalen Bedingungen erzeugt, also im “Schwachlicht”.

Das aufwendigere Herstellungsverfahren spiegelte sich früher oft auch in einem höheren Preis für monokristalline Solarstromanlagen. Die Herstellungskosten sind in den letzten Jahren jedoch deutlich gesunken und damit auch der Preis pro monokristallines Solarmodul

Auf einen Blick

Alles in allem gibt es keinen triftigen Grund mehr, bei Aufdachanlagen polykristalline Module statt monokristalline Solarmodule zu verbauen.

Dünnschichtzellen

Der Name ist Programm: Bei den Dünnschichtsolarzellen wird an Rohstoff gespart, indem ein Trägermaterial mit einer dünnen Schicht des Halbleiters beschichtet wird. Der Trägerstoff besteht hierbei oft aus Glas, Metallblech oder Kunststoff. Auch andere Materialien kommen zum Einsatz. So bildet bei der sogenannten Grätzelzelle ein Farbstoff den Träger, daher wird sie auch Farbstoffzelle genannt. 

Auf jeden dieser möglichen Trägerstoffe werden dann die Halbleiterelemente durch Abscheiden direkt aus der Gasphase aufgebracht, quasi aufgedampft. Für diese halbleitenden Dünnschichtzellen verwendet die Industrie neben dem klassischen Silizium hierbei auch Galliumarsenid, Cadmiumtellurid und Kupfer-Indium-(Gallium)-Schwefel-Selen-Verbindungen.

Diese Art der Produktion von Dünnschichtmodulen ist besonders effizient. Denn das arbeitsaufwendige, für monokristalline und polykristalline Photovoltaikmodule jedoch unumgängliche Zerschneiden der Siliziumblöcke in Ingots entfällt hierbei. 

Auch die notwendige Verschaltung der Dünnschichtzellen untereinander findet bereits im Herstellungsprozess statt. Dies ermöglicht eine kostengünstige Produktion und macht Dünnschichtmodule zudem variabel einsetzbar. Die Nachteile von Dünnschichtzellen gegenüber beiden kristallinen Arten von Solarzellen sind die leicht reduzierte Beständigkeit und der etwas geringere Wirkungsgrad. Dafür zeigen sie jedoch eine bessere Bilanz bei Schadstoffemissionen in der Produktion und bei diffusem Licht. 

Dünnschichtsolarzellen finden sich übrigens auch in Uhren und Taschenrechnern dank ihrer besseren Wirksamkeit bei schwachem Licht. Ihre Flexibilität bezüglich des verwendeten Trägermaterials hingegen ermöglicht ihren Einsatz als aufrollbare Solarzellen, zum Beispiel in Wanderrucksäcken.

Wie lange halten die Photovoltaikmodule?

Solarmodule sind dafür gebaut, der Witterung stand zu halten und zuverlässig Solarstrom zu liefern – und das über Jahrzehnte. Die meisten Anlagen haben hierbei eine Lebensdauer von über 30 Jahren ohne große Einbußen bei der Effizienz.
Ein kleiner Unterschied zeigt sich dabei zwischen den kristallinen Photovoltaikmodulen und den Dünnschichtsolarmodulen. Die kristallinen Solarpanele haben laut Schätzungen aus Fachkreisen eine stattliche Lebensdauer von über 30 Jahren. Dies gilt sowohl für die einfachen monokristallinen als auch die effizienteren polykristallinen Solarmodule. 

Wie aber sieht es bei den Dünnschichtmodulen aus, bei denen der Halbleiter lediglich in einer dünnen Schicht auf dem Trägerelement aufgedampft wird? Zum Glück ähnlich gut! Dünnschichtsolarzellen weisen ebenfalls eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren mit (fast) voller Effizienz auf. 

  • Kristalline Photovoltaikmodule: über 30 Jahre
  • Dünnschichtmodule: 20 bis 25 Jahre

Aber halten Photovoltaikmodule jedes Wetter aus? Keine Sorge, normales deutsches Wetter von Sonne über Regen bis Schnee kann Deine Photovoltaikanlage gut ab. 

Falls doch mal durch extremeres Wetter ein Schaden auftreten sollte, ist dieser meist schnell behoben. Wer ganz sicher gehen will, dem legen wir unsere SolarMiete ans Herz – da sind Reparatur und notfalls Ersatz von beschädigten Modulen Teil unseres Rundum-Sorglos-Pakets!


Wann lohnt sich ein Photovoltaikspeicher?

Wer eine Photovoltaikanlage für das eigene Dach will, stellt sich vorher stets auch diese Fragen: Lohnt sich eine PV-Anlage überhaupt für mich? Brauche ich einen Batteriespeicher?

Die Antwort auf beide Fragen hängt eng zusammen. Ein Batteriespeicher kann die entscheidende Komponente sein, damit sich Deine PV-Anlage lohnt. Denn in solch einem Solarspeicher wird der auf Deinem Dach erzeugte Solarstrom gespeichert, bis Du ihn wirklich brauchst. So erzielst Du zwar keine Rendite mit der Einspeisevergütung, sparst aber bei den Stromkosten deutlich. 

Wenn also in Deinem Haus auch der Wäschetrockner abends seinen großen Auftritt hat, Dein E-Auto nachts seinen Durst stillt oder die ganze Familie am Morgen Kaffee, Smoothies und Pfannkuchen fordert, dann liefert Dein eigener Batteriespeicher Euch die nötige Energie dazu. Und zwar dann, wenn ihr sie auch wirklich benötigt. Ansonsten wird ohne einen Solarspeicher der tagsüber gewonnene Strom direkt ins Netz eingespeist, wenn er genau in Eurer Abwesenheit oder Zeiten geringeren Verbrauchs erzeugt wird. Diese Einspeisung bringt Dir zwar eine auf Jahrzehnte festgeschriebene Einspeisevergütung. Diese kann jedoch leider den steigenden Strompreisen nicht das Wasser reichen kann.

Unser Tipp

Wenn Du vor allem abends, nachts oder morgens viel Strom verbrauchst, also genau dann, wenn Deine Solaranlage wenig oder keinen Stromertrag bringt, ist ein Batteriespeicher das Richtige für Dich. Denn damit kannst Du auch von sonnigen, aber kürzeren Tagen profitieren.

Strompreise seit 2000
Strompreise seit 2000

Wie groß sollte mein Photovoltaikspeicher sein?

Du verbrauchst vor allem außerhalb der Sonnenstunden Strom und brauchst daher einen Batteriespeicher? Da helfen wir Dir gerne weiter. Aber vorher steht eine Frage im Raum: Welcher Solarspeicher ist der richtige für mich?

Diese Faktoren sind entscheidend für die Wahl des richtigen Batteriespeichers:

  • Dein Jahresstromverbrauch: Je mehr Strom Du verbrauchst, desto größer sollte die Speicherleistung sein. 
  • Dein Verbrauchsverhalten: Abends und nachts tobt das Leben in Deinem Haus, während tagsüber alle außer Haus sind? Dann ist ein größerer Speicher angesagt als für Familien, wo alle zu den ertragreichsten Zeiten daheim sind und dann auch Strom verbrauchen.
  • Deine Anlagengröße: Die Größe Deiner Solaranlage ist entscheidend für die Auswahl des richtigen Speichers. Je größer die Anlage, desto mehr lohnt sich ein großer Speicher. 
  • Deine Modulausrichtung: Nach Westen oder Süden ausgerichtet? Das könnte auch entscheidend den Ertrag Deiner Solaranlage und damit die benötigte Speichergröße beeinflussen. Wir bei EIGENSONNE optimieren schon in der Planung Deine Anlage für die Bedingungen bei Dir vor Ort. 
  • Der Grad an Autarkie: Je mehr Autarkie Du anstrebst, desto mehr Speicherleistung benötigt Deine Photovoltaikanlage auch. 
  • Die liebe Wirtschaftlichkeit: Wenn Du eine möglichst hohe Autarkie oder einen maximalen Eigenverbrauchsanteil anstrebst, dann lohnt sich das Anfangsinvestment in einen größeren Energiespeicher.

Gar nicht so einfach, oder? Die Faustformel für die Mehrzahl der Eigenheimbesitzer lautet: Ein Photovoltaikspeicher für Deinen privaten Gebrauch sollte etwa eine Kilowattstunde Speicherkapazität pro Kilowatt-Peak Photovoltaikleistung besitzen. Aber hier gilt “one size fits all” definitiv nicht. 

Unser EIGENSONNE Team berät Dich gerne auch zur richtigen Größe Deines Speichers und erstellt Dir ein maßgeschneidertes Angebot für Deine Solaranlage mit Batteriespeicher. 


Wie wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach befestigt?

Und los geht es mit der Flex. Ziegel runter, Haken rein, Schienen festmachen. Daran befestigen wir dann die Solarmodule.
Danilo, Monteur und Teamlead bei EIGENSONNE, Region Koblenz

Was bei einem Profi wie Danilo ganz einfach und schnell klingt, ist natürlich handwerkliche Maßarbeit. Schließlich schlägt jedes Solarmodul mit rund 20 – 25 Kilogramm zu Buche. Da muss alles sitzen! –Was bei einem Profi wie Danilo ganz einfach und schnell klingt, ist natürlich handwerkliche Maßarbeit. Schließlich schlägt jedes Solarmodul mit rund 20 – 25 Kilogramm zu Buche. Da muss alles sitzen! 

Daher sind unsere lokalen Montageteams Profis. Sie wählen den perfekten Haken für jeden Ziegeltyp, befestigen die Schienen und dann darauf die Module wind- und wetterfest. 

Natürlich achten unsere Jungs und Mädels auf dem Dach dabei auch darauf, dass Dein Dach dicht bleibt und Deine Solaranlage den maßgeschneiderten Plänen unserer Experten und Expertinnen für die Planung von Photovoltaikanlagen entspricht.

Wie lange dauert der Aufbau einer Photovoltaikanlage?

Ein bis zwei Tage sind unsere lokalen Monteure und Handwerkerinnen bei Dir vor Ort. So schnell haben sie nämlich die allermeisten Photovoltaikanlagen auf Eigenheimen komplett installiert

Das liegt auch an unseren smarten digital unterstützten Prozessen: Unser Expertenteam in der Planung kalkuliert alles anhand von Fotos und Bauplänen perfekt durch. Zudem liefern die Materialien bereits vorher an, so dass es auch dort keine Verzögerungen am Bautag gibt. 

Und bei größeren Anlagen kommen sogar mehrere lokale EIGENSONNE Teams zusammen, um Deine Solaranlage in Rekordzeit auf Dein Dach zu zaubern. So halten wir auch hier den Aufwand für Dich als Hausbesitzer überschaubar.

Kann man eine Photovoltaikanlage selbst installieren?

Vielleicht gibt es da draußen ja diese Leute. Du weißt schon, die Art Mensch, die sich auf jedem Dach wohlfühlt. Die 25 Kilogramm Solarmodule locker stemmen kann. Beim Arbeitsschutz mitdenkt. Und nebenbei zusätzlich noch die drei Jahre Ausbildung zum Elektroinstallateur erfolgreich absolviert hat. Der Typ Mensch, der eine solche Installation der gesamten Anlage von vorne bis hinten selbst wuppt, ohne in Schweiß auszubrechen. Ja, dieser Mensch könnte eine Anlage mit Hilfe eines mindestens ähnlich begabten Freundes oder Freundin selbst installieren. 

Falls Du jedoch – wie die meisten von uns – keine solche eierlegende Wollmilchsau ohne Höhenangst und mit einer ganzen Auswahl an Dachhaken im Schuppen bist, ruf uns lieber mal an. Unsere tatkräftigen Solarteure arbeiten immer im Team aus Monteuren und Elektroinstallateuren. Sie machen diesen komplexen Job jeden Tag – und Du hast eine Sorge weniger.  

Achja, und falls Du doch so ein Handwerkstalent und ein Teamplayer bist, wir suchen nette Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland.


Photovoltaik Rechner: Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Eine oft gestellte Frage lautet: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage überhaupt in Deutschland? Die klare Antwort lautet: Ja, eine Photovoltaikanlage kann sich überall in Deutschland lohnen. Denn bundesweit liegt die jährliche Sonneneinstrahlung nämlich bei rund 2000 Sonnenstunden pro Jahr

Deswegen lohnt sich die Stromerzeugung aus dem eigenen Dach fast immer: Vor allem angesichts der seit Jahren stetig steigenden Stromkosten, aber auch für das Klima. Nur wenige andere Faktoren können Dir da einen Strich durch die Rechnung machen: Zum Beispiel, wenn Dein Dach zu klein oder dauerhaft beschattet ist.

Solch eine Solarstromproduktion mit der eigenen Photovoltaikanlage funktioniert übrigens auch im Winter. Immerhin knapp 500 Sonnenstunden fallen in den vermeintlich dunklen Monaten Oktober bis März an. Das ist immer noch ein stattliches Viertel der Jahresmenge. 

Aber Moment mal denkst Du jetzt vielleicht: Eine Photovoltaikanlage produziert dann weniger, wenn die meisten Menschen mehr Strom brauchen? Ja, und die Lösung für dieses Problem liefern wir von EIGENSONNE gerne direkt mit: Durch Batteriespeicher kannst Du den nicht verbrauchten Solarstrom für später speichern statt ihn im Netz einzuspeisen. So deckt Deine Photovoltaikanlage auch im Winter Deinen Stromverbrauch mit ab und hilft Dir Kosten zu senken.

Auch eher graue Novembertage sind kein Grund zur Verzweiflung: Neben den reinen Sonnenstunden ist übrigens auch die Globale Sonneneinstrahlung entscheidend für die Effizienz Deiner Solaranlage. Diese umfasst die Summe aller auf der Erde ankommender Strahlung und kann je nach Region und Tag stark variieren. 

Was gehört alles zur Globalstrahlung? 

Kurz gesagt, besteht die Globalstrahlung aus allen solaren Strahlungsarten, die durch den Filter unserer Atmosphäre hinweg die Erdoberfläche erreichen. Das ist zwar nur ein Bruchteil der solaren Strahlungen, hat aber gewaltigen Einfluß auf unser Wetter und das Klima. Die direkte Sonneneinstrahlung ist dabei nur ein Teil der Gesamtmenge der Globalstrahlung.

Die Elektronen in einer Photovoltaikanlage brauchen kein direktes Sonnenlicht, auch indirekte Strahlung erzeugt Spannung und letztlich Solarstrom. Es muss also nicht immer eitel Sonnenschein sein für die Produktion Deines eigenen Solarstroms.

Wie rentabel ist eine Photovoltaikanlage?

Um es kurz zu machen: Die Investition in eine eigene Photovoltaikanlage ist äußerst lohnenswert. Mit Deiner eigenen Solaranlage sparst Du deutlich bei den Stromkosten. Dazu kommt auch noch die Rendite durch die Einspeisevergütung. Darüber hinaus gestaltest Du die Energiewende aktiv mit, denn jede PV-Anlage spart Emissionen ein und hilft so, die Klimaziele zu erreichen. Und dass vielleicht manche Nachbarn Deine neue Anlage bestaunen, kommt vielleicht noch als Sahnehäubchen oben drauf. 

Bei der Planung können unsere Expertinnen und Experten, die Rentabilität Deiner Solaranlage sehr genau im Voraus prognostizieren. Da auch wir das künftige Wetter nur anhand der letzten Jahre schätzen können, erfolgt das natürlich immer mit etwas Spielraum. Zudem beeinflussen jedoch noch mehrere weitere Faktoren die Kosten-Nutzen-Rechnung für Deinen eigenen Solarstrom.

Auf einen Blick

Über den Daumen gepeilt: Viele Photovoltaikanlagen haben sich bereits nach circa 10 bis 12 Jahren amortisiert.
Wovon das genau abhängt, haben wir hier für Dich aufgelistet.

Diese Faktoren beeinflussen die Rentabilität Deiner PV-Anlage

  • Wie groß ist Dein Dach?
  • Wie viele Solarmodule passen drauf? 
  • Wie hoch ist der Einstrahlwert auf Deinem Dach?
  • Für welche Art von Solarpanelen entscheidest Du Dich?
  • Wie hoch ist der Stromverbrauch pro Jahr in Deinem Haushalt?
  • Nutzt Du einen Batteriespeicher?
  • Wie hoch ist Deine vom Datum der Inbetriebnahme abhängige Einspeisevergütung?
  • Kommen noch andere Faktoren wie eine Wallbox zum Laden Deines E-Autos ins Spiel?

Du siehst, es gibt viel zu bedenken. Die gründliche Planung Deiner Anlage ist daher das Wichtigste vor der Installation einer Photovoltaikanlage. Lass Dich gerne von unserem EIGENSONNE Team beraten – wir berechnen gerne Deine Ersparnis für Dich! 

Wie groß sollte eine Solaranlage bei einem Einfamilienhaus sein?

Bei der Planung Deiner Photovoltaikanlage kommt es ganz auf Dich und Deine Lebensführung an:

  • Wie hoch ist Dein Stromverbrauch?
  • Wie wird sich Dein Verbrauch voraussichtlich die kommenden Jahre entwickeln?
  • Planst Du stromintensive Anschaffungen wie ein Elektroauto?
  • Kommen vielleicht noch weitere Familienmitglieder hinzu?
  • Oder ziehen welche aus, zum Beispiel weil Deine Ältesten flügge werden?
  • Planst Du Erweiterungen wie eine Sauna? 
  • Arbeitest Du daheim? Verbrauchen Deine Arbeit oder Deine Hobbies besonders viel Strom?

Als Faustregel empfehlen wir, mit dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten Jahre plus ein kleines Polster zu planen. Dein Jahresverbrauch an Strom wird auf Deiner Rechnung Deines Stromanbieters in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Kilowattstunden klingen Dir zu abstrakt? Kein Problem, stell es Dir einfach so vor: Du wäschst mit einer Kilowattstunde zwei Ladungen Wäsche bei 40 Grad Celsius. Wenn Du Kinder hast oder viel körperlich arbeitest, schwant Dir wahrscheinlich schon, was da ja im Jahr zusammen kommt. 

Bei Solaranlagen kommt nun eine weitere Einheit ins Spiel: kWp. Das “p” steht hierbei für Peak, also englisch für Spitze. Es handelt sich bei kWp also um die Spitzenleistung der Anlage unter genormten Testbedingungen. Diese Angabe hilft, um verschiedene Solarmodule miteinander vergleichen und ihre Leistung kalkulieren zu können. Ungefähr so, wie die PS beim Auto. 

Entscheidend für künftige stolze Besitzer und Besitzerinnen einer Solaranlage ist natürlich der Ertrag. Den kannst Du einfach von der kWp-Angabe ableiten: Mit einem kWp erzeugt Deine Solaranlage circa 900 bis 1000 kWh pro Jahr. Das wären 2000 Mal Wäsche waschen oder 1000 Kuchen backen. 

Unsere EIGENSONNE Anlagen bieten wir in verschiedenen Paketen an, die dann noch auf Deine Bedürfnisse angepasst werden. So hast Du am Ende eine maßgeschneiderte Anlage, die den Stromertrag liefert, der zu Deinen Bedürfnissen passt.

Die EIGENSONNE Komplettpakete haben wir entwickelt, damit Sie sich das für Sie passende Paket zusammenstellen können. Die Basisvariante kann bis ins kleinste Detail individuell angepasst werden, mit Extras, Upgrades und Sonderwünschen.

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Small

XXXX Preis inkl MwSt.
bis 2500 kWh
Jährlicher Stromverbrauch
XX Module ca. XXX kWp
Anlagengröße
XXm2
Benötigte Dachfläche (ca.)
Mit Batterie
XXX kWh
Preis inkl MwSt.
XXXXX
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Medium

XXXX Preis inkl MwSt.
bis 4000 kWh
Jährlicher Stromverbrauch
XX Module ca. XXX kWp
Anlagengröße
XXm2
Benötigte Dachfläche (ca.)
Mit Batterie
XXX kWh
Preis inkl MwSt.
XXXXX
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Large

XXXX Preis inkl MwSt.
bis 5500 kWh
Jährlicher Stromverbrauch
XX Module ca. XXX kWp
Anlagengröße
XXm2
Benötigte Dachfläche (ca.)
Mit Batterie
XXX kWh
Preis inkl MwSt.
XXXXX
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XLarge

XXXX Preis inkl MwSt.
ab 5500 kWh
Jährlicher Stromverbrauch
XX Module ca. XXX kWp
Anlagengröße
XXm2
Benötigte Dachfläche (ca.)
Mit Batterie
XXX kWh
Preis inkl MwSt.
XXXXX

Bilder sind keine exakte Darstellung des Packungsinhalts

Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Anlagengröße die Richtige ist: Wir von EIGENSONNE bauen jeden Tag neue Anlagen auf deutsche Dächer. Unsere Expertinnen und Experten beraten Dich gerne – und so kompetent, dass uns unsere Kundinnen und Kunden fast immer weiterempfehlen.


Wie hoch ist die Einspeisevergütung für Solarstrom?

Der Begriff Einspeisevergütung geistert ja regelmäßig durch die Nachrichten. Kurz gesagt: Wer in das öffentliche Stromnetz Strom aus eigener Produktion einspeist, wird dafür bezahlt. Diese Entlohnung nennt sich Einspeisevergütung.

Die Höhe der Einspeisevergütung variiert sehr stark. So wurden vor 20 Jahren noch stattliche Renditen damit erzielt. So manche Solarstromanlage wurde sogar vor allem aus diesem Grund gebaut. Der große Vorteil der frühen Besitzer*innen von Photovoltaikanlagen: Im Erneuerbare Energien Gesetz von 2000 (EEG) ist geregelt, dass existierende Photovoltaikanlagen Bestandsschutz genießen. Die Einspeisevergütung bleibt dadurch also für 20 Jahre konstant auf dem Niveau des Datums der Inbetriebnahme der Anlage. So hat es sich für viele private Solarstromerzeuger sogar über Jahre gelohnt, ihren selbst erzeugten Solarstrom komplett ins Netz zu speisen und für den eigenen Verbrauch wiederum günstigeren Strom von ihrem regionalen Stromanbieter zu beziehen.

Wer heute in eine Photovoltaikanlage investieren möchte, steht jedoch vor einer ganz anderen Situation. Die Einspeisevergütung ist in den letzten Jahren stark gesunken, während die Strompreise im Allgemeinen wiederum sehr angezogen haben. Es lohnt sich daher, den eigenen Solarstrom auch selbst zu verbrauchen.

Je früher Du eine eigene Photovoltaikanlage in betrieb nimmst, desto mehr lohnt sich übrigens noch die Einspeisevergütung. Denn durch die EEG Novelle wurde eine monatliche Absenkung der Einspeisevergütung festgeschrieben. Lag sie in den ersten Jahren noch bei rund 60 Cent, sind es inzwischen weniger als 10 Cent für kleine Hausdachanlagen bis 10 kWp.

So hat sich die Einspeisevergütung seit ihrer Einführung entwickelt:

Entwicklung Einspeisevergütung
Einspeisevergütung seit 2001

Wie hoch ist die Einspeisevergütung im Jahr 2022?

Die aktuelle Höhe der Einspeisevergütung gibt die Bundesnetzagentur bekannt, bei der auch alle neu installierten Photovoltaikanlagen gemeldet werden. Unterschieden wird dabei nach der Leistung der Photovoltaikanlagen.

Aktuell (April 2022) gelten folgende Vergütungssätze:

  • Dachanlagen bis 10 kWp: 6,53Cent / kWh
  • Dachanlagen bis 40 kWp: 6,34 Cent / kWh
  • Dachanlagen von 40 bis 750 kWp: 4,96 Cent / kWh

Hauseigentümer*innen haben in der Regel PV-Anlagen bis 10 kWp und bekommen daher aktuell gut sechseinhalb Cent pro eingespeiste kWh.

Warum lohnt sich eine Photovoltaikanlage trotz niedriger Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung ist durch die monatliche Degression also sehr klein geworden. Dass sich Deine eigene Photovoltaikanlage dennoch für Dich lohnt, liegt an zwei Faktoren: Strom ist heute deutlich teurer als früher und es lohnt sich somit mehr denn je bei der Stromrechnung zu sparen. Zugleich sind EIGENSONNE Photovoltaikanlagen heute günstiger und bereits ab 11.900,- € zum Kauf zu haben, dank gesunkenen Produktionskosten sowie der Verknüpfung von Handwerkskunst und digitalisierter Planung. Sprich, Deine Investition lohnt sich weiterhin für Deinen Geldbeutel und auch die Umwelt.

Auch die SolarMiete ist immer eine Option, wenn Du Wert auf ein Rundum-Sorglos-Service-Paket und eine bequeme monatliche Zahlung legst. Alles in allem, lohnt es sich, so bald wie möglich mit der Planung loszulegen.


Was kostet Photovoltaik?

Die Kosten für Deine eigene Photovoltaikanlage hängen davon ab, was Du damit erreichen möchtest. Generell gilt: Je mehr Autarkie und Kostensicherheit Du anstrebst, desto höher sollte Dein eigener Ertrag an Sonnenstrom sein. Desto größer sollte also auch Deine Solaranlage und gegebenfalls der Speicher sein.

Dabei gilt es auch Deinen eigenen Stromverbrauch im Blick zu halten. So hat eine vierköpfige Familie ganz andere Bedürfnisse als ein zu zweit lebendes Paar.

Wenn Du also Deinen Energiebedarf geklärt hast, empfehlen wir Dir einen Blick auf Deine letzten Jahresabrechnungen und dann noch einen kleinen Puffer darauf zu rechnen. Vielleicht steigst Du ja bald auch auf ein Elektroauto um? Oder es kommt noch Nachwuchs in Haus?

Eine Solaranlage für einen kleinen Haushalt kannst Du bei EIGENSONNE ab 11.900,- € kaufen. Oder ab 59,- € im Monat mieten. Eine solche “kleine” Photovoltaikanlage umfasst 12 Module und liefert circa 4,44 kWp. Damit ist sie ideal für alle mit einem Stromverbrauch bis 2500 kWh im Jahr. 

Natürlich wird jede Anlage für Dich individuell geplant, abhängig von Deinen Bedürfnissen und auch den Gegebenheiten vor Ort. 

Wenn es auf Deinem Dach zum Beispiel zu teilweiser Beschattung kommt, sind Leistungsoptimierer eine Option. Bei schwankender Leistung zwischen den einzelnen Modulen gleichen die Optimierer sie aus und sorgen insgesamt für bis zu 30% mehr Effizienz.

Unser Tipp

Hol Dir ein unverbindliches und natürlich kostenloses Angebot für Deine eigene Photovoltaikanlage von EIGENSONNE.

Was kostet die Montage einer Photovoltaikanlage?

Bei Photovoltaikanlagen von EIGENSONNE ist die gesamte Montage durch unsere lokalen Fachleute bereits mit eingepreist. Unsere Preise ab 11.900,- € für eine komplette Anlage umfassen neben der aufwendigen Planung auch die Solaranlage mit allen Komponenten, alle für den Aufbau benötigten Materialien sowie die Montage selbst. Hinzu kommen natürlich noch benötigte Updates Deiner Hauselektrik oder etwaige Sonderwünsche.

Die Planung läuft digital ab, so dass wir von Dir nur etwas Zeit zum Telefonieren, einige Fotos und Baupläne benötigen. Die Montage selbst erfolgt dann durch eines unserer lokalen Teams. Bei großen Anlagen packen übrigens mehrere Teams gemeinsam an, damit es schnell geht. So dauert die Installation Deiner eigenen Dachphotovoltaikanlage im Schnitt nur ein bis zwei Werktage. 

Alles, damit Du im Nu eigenen Solarstrom und wieder Deine Ruhe hast. Insgesamt stellen wir Deine EIGENSONNE PV-Anlage meist in acht bis 12 Wochen fertig.

Apropos, einfach fertig: Wenn Deine Solaranlage von EIGENSONNE kommt, musst Du Dich nicht im Anschluss noch mit irgendwas rumschlagen. Wir hinterlassen Dein Grundstück in einem Topzustand: Wir nehmen alle Verpackungsmaterialien und ähnliches mit. Da glänzt nicht nur die Anlage auf dem Dach, auch im Garten ist alles picobello! Auch die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt unser Team gerne für Dich. So einfach kann es sein, Stromkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen!

Kann man eine Photovoltaikanlage finanzieren?

Eine Photovoltaikanlage zu finanzieren ist auf mehreren Wegen möglich. Du kannst entweder eine Anlage für Dein Dach mit einem Kredit einer Bank finanzieren oder auf die SolarMiete von EIGENSONNE setzen. Wenn Du auf einen Kredit für Deine Solaranlage setzt, lohnt es sich eventuell neben Deiner Hausbank auch die Konditionen der KfW zu prüfen. 

Einfacher geht das Finanzieren Deiner Photovoltaikanlage direkt bei EIGENSONNE mit unserer SolarMiete. Diese einfache Alternative zur Finanzierung über eine Bank bieten wir Dir für fast alle unsere Anlagen. So kannst Du ab 59,- € im Monat eine Photovoltaikanlage mit allem Drum und Dran einfach mieten. 

Alle Vorteile der Solarmiete auf einen Blick

  • Keine Anzahlung für Deine Photovoltaikanlage zur Miete
  • Willkommensrabatt von 360€ für Neukund*innen
  • Deutliche geringere Stromkosten
  • Servicepaket samt Reparatur oder Ersatz
  • inklusive Versicherung und Wartung Deiner Photovoltaikanlage für 20 Jahre 
  • Gut fürs Klima durch Einsparung von CO2
  • Die Einspeisevergütung bekommst Du!

Sollte ich eine Photovoltaikanlage besser kaufen oder mieten?

Selbst produzierter Solarstrom soll her, aber was ist besser: Eine Photovoltaikanlage zu kaufen oder zu mieten? Das hängt ganz von Deiner Situation ab:

  • Für wen ist der Kauf einer Photovoltaikanlage das Richtige?
    Du hast das Geld für die Photovoltaikanlage ohnehin auf der hohen Kante und die Niedrigzinsen machen Dich verrückt? Oder Du hast einen Kaufprozess gerne komplett abgeschlossen und dann Deine Ruhe? Dann ist eine Solaranlage zu kaufen die richtige Lösung für Dich.
  • Für wen ist das Mieten einer Photovoltaikanlage das Richtige?
    Du hast gerade erst Dein eigenes Haus gebaut? Das alte Häuschen Deiner Oma saniert und dort jede Menge Geld reingesteckt? Oder Du hast gerne das gute Gefühl, dass unser Rundum-Sorglos-Paket sowohl Versicherung als auch Reparaturen umfasst? Dann ist die EIGENSONNE SolarMiete genau “Dein Ding”!

Wir beraten Dich gerne und ergebnisoffen zu Deinen Optionen – denn Deine Solaranlage, egal ob gekauft oder gemietet, soll Dich ja auf Jahrzehnte glücklich machen! Hol Dir heute noch ein kostenloses Angebot für Deine Photovoltaikanlage.


Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik?

Die Förderung für Deine eigene Photovoltaikanlage kann aus vielen Quellen kommen: Fördergelder gibt es vielleicht vom Bund, von Deinem Bundesland oder auch aus Deiner Gemeinde. Hier kommt ein kleiner Überblick über die wesentlichen Förderungen für Solaranlagen.

Die wichtigsten Fördermöglichkeiten für Photovoltaikanlagen auf einen Blick

  • Die Einspeisevergütung: Ab dem Inbetriebnahme Deiner eigenen Photovoltaikanlage erhältst Du für das Einspeisen des überschüssigen Stroms Geld. Die Höhe ist dabei auf 20 Jahre nach der Inbetriebnahme festgeschrieben. Die Einspeisevergütung beträgt laut Bundesnetzagentur derzeit 6,18 Cent pro Kilowattstunde (Stand März 2022). Diese Höhe der Einspeisevergütung gilt für alle privaten Anlagen, die 2022 in Betrieb genommen werden. 
  • Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Die KfW vergibt für Privatpersonen zinsgünstige Darlehen, die eine Laufzeit von 5, 10 oder 20 Jahren haben können.
  • Weitere Förderungen der öffentlichen Hand: Neben der KfW als potentielle Kreditgeberin engagieren sich zudem der Bund, einige Bundesländer und viele Gemeinden finanziell in der Förderung von Photovoltaikanlagen. Dabei sind die Voraussetzungen sehr variabel und ändern sich zudem ständig. Unser Tipp: Wenn es konkret wird, check die entsprechenden Webseiten Deiner Stadt und Deines Bundeslandes sowie des Bundes.
  • Förderungen durch Energieversorger: Des Weiteren gibt es auch zahlreiche Zuschüsse von den Energieversorgungsunternehmen für private Photovoltaikanlagen. Sie decken zum Beispiel eine neue Anlage oder die Erweiterung einer bestehen Anlage ab. Die Förderbedingungen und eine mögliche Förderhöhe variieren auch hier stark.

Du siehst, es gibt viele Töpfe, aus denen eine Förderung für Deine eigene Photovoltaikanlage kommen kann. Mit ein bisschen Recherche kannst Du da deutlich beim Kauf oder der Miete Deiner Solaranlage sparen.

Wie lange wird Photovoltaik noch gefördert?

Seit dem Koalitionsvertrag der Ampel (SPD, FDP, Die Grünen) als neue Regierungskoalition ist klar: Künftig setzt die Bundesregierung verstärkt auf regenerative Energie, um das 1,5 Grad Ziel zu erreichen und den Klimawandel abzumildern. Eine entscheidende Rolle haben Wirtschaftsminister Habeck und Co. dabei auch der privaten Solarstromerzeugung zugedacht.

Anfang 2022 verkündete Habecks Ministerium ganz in diesem Sinne auch einen “Booster” für private Photovoltaikanlagen. Wann genau der kommt und wie er aussehen könnte, steht jedoch in den Sternen. Bei einer durchschnittlichen Zeit von zwei bis drei Monaten für Planung und Errichtung einer neuen Solaranlage empfehlen wir: Warte nicht auf die Politik, sondern schöpfe die bereits existierenden Fördermöglichkeiten aus. Einen Überblick darüber bieten wir übrigens in unserer Photovoltaik-Förderung Inhaltsseite.

Energiewende in Deutschland

Werden Photovoltaikanlagen Pflicht?

Das föderalistische System in Deutschland hat viele Vorteile und auch einige Nachteile. Einer der größten Nachteile des Föderalismus ist zweifelsohne, dass manchmal ein Flickenteppich aus bundesweiten, bundeslandweiten und kommunalen Regeln entsteht. So ist leider momentan auch beim Thema Solarpflicht keine einheitliche Regelung in Sicht. Einzelne Kommunen und Bundesländer schreiten bereits voran. Wie genau wiederum die von der Ampel im Koalitionsvertrag angedachte Förderung und Pflicht für Photovoltaikanlagen aussehen wird, steht leider weiterhin in den Sternen.

Hier findest Du eine kleine Übersicht, welche Bundesländer bereits eine partielle oder umfassende Solarpflicht eingeführt haben. Eine Übersicht über die zahlreichen kommunalen Regelungen wäre an dieser Stelle :

BundeslandAb wann?
Baden-WürttembergNeubau von Wohngebäuden: ab Mai 2022
Gebäudebestand: ab Januar 2023
BerlinNeubau und Gebäudebestand: ab 2023
HamburgNeubau: ab 2023
Gebäudebestand: ab 2025

Eine bundesweite Solarpflicht soll kommen. Im Koalitionsvertrag formulierte die Regierungskoalition aus SPD, GRÜNEN und FDP dazu: “Alle geeigneten Dachflächen sollen künftig für die Solarenergie genutzt werden. Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden.” 

Wie genau das aber aussehen soll und ob es Ausnahmen gibt, steht noch in den Sternen. Wir lehnen uns mal aus dem Fenster: Geh davon aus, dass eine bundesweite Solarpflicht kommt. Am besten prüfe auch direkt mal, ob sie eventuell in Deiner Kommune oder Deinem Bundesland, für Deinen Haustyp oder bezüglich Deiner Baupläne bereits gilt. Denn einige Orte, Regionen und auch Bundesländer haben bereits Fakten geschaffen, besonders bei Neubauten.


Wie muss ich eine Photovoltaikanlage versteuern?

Als stolzer Besitzer einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage bist Du nach Auffassung des Finanzamtes als Unternehmer oder Unternehmerin tätig. 

Denn für den in das öffentliche Netz eingespeisten Strom erhältst Du eine Einspeisevergütung, die steuerrechtlich als Einnahmen aus gewerblicher Tätigkeit gilt. 

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die Grundlage für diese Vergütung und garantiert den Erzeugern feste Vergütungssätze. Die Höhe der Vergütung je Kilowattstunde ist abhängig von Größe und Art der Anlage sowie vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Generell gilt: Die Zeiten hoher Einspeisevergütungen sind vorbei, denn diese sinkt seit Jahren immer weiter. 

Welche Steuern erhoben werden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Grundsätzlich musst Du in Bezug auf Deine PV-Anlage mit folgenden Steuerarten rechnen:

  • Einkommensteuer
  • Gewerbesteuer
  • Umsatzsteuer
  • Grunderwerbssteuer

Es ist jedoch weniger kompliziert als gedacht, denn für Dich kommt, wie für viele Besitzer*innen einer Photovoltaikanlage, möglicherweise “Liebhaberei” als Steuermodell in Frage.

Wann muss ich die Photovoltaikanlage beim Finanzamt anmelden?

Wenn Du eine Photovoltaikanlage gewerblich betreibst, zählst Du für das Finanzamt als Unternehmerin oder Unternehmer. Gewerblich nutzt Du Deine Anlage ab dem Moment, in dem Du Strom an Dritte verkaufst. Das ist zum Beispiel beim Einspeisen in das lokale Stromnetz gegen Einspeisevergütung der Fall. Egal wie viel Strom Du einspeist, damit ist es automatisch erforderlich, dass Du Deine Photovoltaikanlage beim Finanzamt anmeldest.

Es gibt aber auch einen Lichtblick: Die Liebhaberei als Steuermodell. 

Aber was ist Liebhaberei eigentlich genau, wenn es um Steuern für die Solaranlage geht? Kurz gesagt, Liebhaberei ist Deine mögliche Antwort auf die negative Entwicklung der Einspeisevergütung. Denn durch die Liebhaberei als Steuermodell bei PV-Anlagen kannst Du als Besitzer einer Photovoltaikanlage Steuern und Aufwand sparen. 

Wie funktioniert Liebhaberei als Steuermodell? Indem Du dem Finanzamt versicherst, dass Du mit Deinem eigenen Solarstrom nicht in erster Linie Gewinn erzielen möchtest. Deine lokale Finanzbehörde nimmt dies hierbei nicht nur ohne weitere Prüfung an, es gilt auch für die kommenden Jahre. Somit ist Deine Photovoltaikanlage “einkommensteuerlich unbeachtlich”.

Wie hoch der maximale Ertrag aller Deiner Photovoltaikanlagen für dieses Steuermodell Liebhaberei sein darf? Und ob Du “Liebhaberei” auch für nicht abgeschlossene Steuerjahre und sogar Steuerrückzahlungen nutzen kannst? Verraten wir Dir gerne hier

Wie wird mein Eigenverbrauch meiner Photovoltaikanlage steuerlich behandelt?

Geht es um Deinen Solarstrom vom eigenen Dach, ist unser Tipp: Verbrauche Deinen eigenproduzierten Strom am besten selbst, denn so rentiert sich bei den aktuellen Strompreisen Deine Photovoltaikanlage am meisten. 

Für die Finanzbehörden musst Du hierbei den selbst verbrauchten Solarstrom von Deiner eigenen Anlage als Betriebseinnahme erfassen und versteuern. Denn mit der Inbetriebnahme Deiner Solarstromanlage zählst Du für die Finanzbehörden als Unternehmer*in zählst. Daher wird auch Dein Eigenverbrauch als eine Entnahme von Betriebsvermögen beziehungsweise Betriebsmitteln zu privaten Zwecken im steuerlichen Sinn betrachtet. Ob Du hierbei besser eine Pauschale Ermittlung setzt oder den Wiederbeschaffungswert ansetzt, dazu berät Dich am besten Dein Steuerberater. 

Einen Überblick über Deinen Ertrag an Solarstrom hast Du bei den Photovoltaikanlagen von EIGENSONNE übrigens stets, zum Beispiel per App.


Wie nachhaltig ist Photovoltaik?

Solarstrom wird durch Photovoltaikanlagen aus der Kraft der Sonne gewonnen. Somit zählt Solarstrom zu den erneuerbaren Energien, da seine Produktion die endlichen Ressourcen unserer Erde nur in geringem Maße beansprucht. 
Solarenergie ist neben Wind- und Wasserenergie einer der bekanntesten Wege zur Erzeugung von sauberem, nachhaltigem Strom. Zugleich ist Photovoltaik auch besonders für Privathaushalte geeignet. 

Natürlich fallen auch bei der Produktion, dem Transport und der Montage von privaten Photovoltaikanlagen CO2-Emissionen an. Der Vorteil von Solaranlagen ist, dass sie in der Erzeugung von Solarstrom selbst keine Emissionen mehr verursachen. Im Gegenteil, sie sparen sogar Emissionen ein. Denn dein eigener Solarstrom ist grün, ganz im Gegenteil zum üblichen Strommix aus der Steckdose. So sparst Du ganz ohne Aufwand auch CO2 ein und schonst unser Klima. 

Welchen Unterschied das macht? Das verdeutlicht vielleicht diese Zahl: Bereits nach 12 bis 18 Monaten hat sich Deine Photovoltaikanlage energetisch amortisiert, allein durch die eingesparten Emissionen. Das heißt, ihre CO2-Ersparnis gegenüber herkömmlichem Strom gleicht bereits zu diesem Zeitpunkt die vorher für ihre Produktion entstandenen Emissionen aus. Ab diesem Zeitpunkt arbeitet Deine Anlage aktiv für die Umwelt und verbessert die CO2-Bilanz.

Wie umweltfreundlich ist Photovoltaik?

Photovoltaik und der entstehende Solarstrom sind sehr umweltfreundlich, denn bei der Stromerzeugung fallen keine klimaschädlichen Emissionen an. Ganz im Gegenteil, Du als Eigenheimbesitzer*in sparst sogar aktiv Emissionen ein im Vergleich zum herkömmlichen Strommix. So gleichen sich auch die Klima-Produktionskosten Deiner gemieteten oder gekauften Photovoltaikanlage innerhalb von weniger als zwei Jahren wieder aus.
Photovoltaikanlagen sind zudem sehr langlebige Produkte, die oft mehr als drei Jahrzehnte ohne großen Leistungsverlust im Einsatz sind. Auch die spätere Entsorgung muss Dich nicht beunruhigen, da die Anlage größtenteils recycelt wird.

Wie wird meine Photovoltaikanlage später mal entsorgt?

Viele Menschen fragen sich: Was wird eigentlich nach der Nutzung aus meiner alten Photovoltaikanlage? Die gute Nachricht: Sie wird zu großen Teilen recycelt werden. Bereits heute bestehen viele neue Solarmodule aus wiederaufbereiteten Materialien aus alten Anlagen. Die drei Hauptbestandteile einer PV-Anlage sind Silizium, Aluminium und Glas. Diese können in ihrer reinen Form zu 95% recycelt werden. Besonders bei Silizium wird dabei sogar weit weniger Energie verbraucht als bei der ursprünglichen Herstellung. 

Der andere unschlagbare Vorteil von Photovoltaikanlagen ist übrigens ihre Langlebigkeit. So sind alle Komponenten darauf angelegt, den Elementen zu trotzen und jahrzehntelang zu arbeiten. Selbst nach Jahrzehnten der Nutzung gibt es hierbei kaum Effizienzverlust.