Sinkende Einspeisevergütung für Solarstrom: Zeit für Liebhaberei als Steuermodell

Deine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) soll nicht nur Deine Stromkosten senken, sondern auch nicht selbst genutzten Solarstrom ins Stromnetz einspeisen und Dir somit etwas Rendite liefern? Gute Idee, so schützt Du die Umwelt und Dein Portemonnaie! 

Nach dem Bau Deiner neuen Solarstromanlage folgen übrigens noch die Abnahme durch den Netzbetreiber und die Anmeldung beim Finanzamt Aber keine Sorge, wir stehen Dir da mit Rat und Tat zur Seite. Darum erfährst Du heute hier im Blog von EIGENSONNE auch mehr über das Thema “Liebhaberei als Steuermodell”.



Welche Vorteile bietet Liebhaberei als Steuermodell bei PV-Anlagen?

Liebhaberei? Rechthaberei, Schweinerei kennt man ja. Aber was ist Liebhaberei eigentlich genau, wenn es um Steuern für die Solaranlage geht? Kurz gesagt, Liebhaberei ist eine mögliche Antwort auf die negative Entwicklung der Einspeisevergütung. Diese wird an Hausbesitzerinnen gezahlt, die von ihrer Solarstromanlage produzierten Strom in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Durch die Liebhaberei als Steuermodell bei PV-Anlagen kannst Du als Besitzer einer Photovoltaikanlage Steuern und Aufwand sparen. Wie funktioniert das? Indem Du dem Finanzamt versicherst, dass Du mit Deinem eigenen Solarstrom nicht in erster Linie Gewinn erzielen möchtest. Mehr dazu unten!

Was hat es mit der Einspeisevergütung auf sich?

Kurz gesagt, wer in das öffentliche Stromnetz Strom aus eigener Produktion einspeist, wird dafür bezahlt. Diese Entlohnung nennt sich Einspeisevergütung. Ihre Höhe variiert allerdings stark. So wurden vor 20 Jahren noch stattliche Renditen damit erzielt und viele Solarstromanlagen vor allem aus diesem Grund gebaut. Der große Vorteil: Im Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000 (EEG) ist geregelt, dass existierende Photovoltaikanlagen Bestandsschutz genießen. Die Einspeisevergütung bleibt dadurch für 20 Jahre konstant auf dem Niveau des Datums der Inbetriebnahme der PV-Anlage. Dabei lohnt es sich, so bald wie möglich zu starten: Denn durch die EEG Novelle wurde eine monatliche Absenkung der Einspeisevergütung festgeschrieben. 

Lohnt sich meine Photovoltaikanlage noch bei der aktuellen Einspeisevergütung? 

Ja, denn über die letzten beiden Jahrzehnte ist die Einspeisevergütung zwar leider deutlich gesunken. Lag sie in den ersten Jahren noch bei rund 60 Cent, sind es inzwischen weniger als zehn Cent für kleine Hausdachanlagen bis 10 kWp. Dass sich Deine eigene Photovoltaikanlage dennoch für Dich lohnt, liegt an zwei Faktoren: Strom ist heute deutlich teurer als früher und es lohnt sich somit noch mehr bei der Stromrechnung zu sparen. Zugleich sind Dachanlagen für Solarstrom heute bei EIGENSONNE dank der Verknüpfung von Handwerkskunst und digitalisierter Planung günstiger und zum Kauf bereits ab 10.000 € zu haben. 

Also weniger Rendite, dafür aber mehr Ersparnis? 

Ganz genau! Zudem geht es auch ganz einfach seit Kurzem. Hierbei kommt jetzt die Liebhaberei als Steuermodell bei Solaranlagen ins Spiel. Sie ist ein Weg, wie Du Deine Photovoltaikanlage beim Finanzamt anmelden kannst. Damit bestätigst Du der Behörde, dass Du mit deinem Solarstrom keine Gewinnerzielungsabsicht verfolgst. 

Bis vor Kurzem mussten Besitzer*innen einer Solarstromanlage entsprechende Berechnungen vorlegen. Seit dem 2. Juni 2021 gilt jedoch eine Vereinfachungsregelung für die Liebhaberei bei PV-Anlagen: Für “kleine” Solarstromanlagen bis 10 kWp reicht eine formlose Erklärung der steuerpflichtigen Person, dass die Solaranlage nicht mit Gewinnerzielungsabsichten betrieben wird, sondern vorrangig dem Eigenverbrauch dient. Die Behörde nimmt dies hierbei nicht nur ohne weitere Prüfung an, es gilt auch für die kommenden Jahre. Somit ist Deine Photovoltaikanlage “einkommensteuerlich unbeachtlich”.

Wichtig: Der maximale Ertrag Deiner Photovoltaikanlagen von 10 kWp für die steuerliche Anerkennung als Liebhaberei summiert sich aus dem Ertrag aller Deiner Photovoltaikanlagen. Wenn Du also mehrere Solarstromanlagen hast, musst Du deren Stromerträge addieren und anmelden. 

Unser Tipp: Du kannst die “Liebhaberei” auch im Nachhinein für noch nicht “abgeschlossene” Steuerjahre geltend machen. So sind sogar Steuerrückzahlungen zuzüglich Nachzahlungszinsen möglich. 

Welchen Vorteil hat die Liebhaberei bei den Steuern für meine Photovoltaikanlage?

Es gibt mehrere Vorteile für Dich, wenn Du Deine neue Solaranlage auf dem Hausdach formlos als Liebhaberei ohne Gewinnerzielungsabsichten anmeldest. Dadurch sparst Du viel Aufwand, zum Beispiel für eine aufwändige Prognoserechnung. Auch eine Gewinnermittlung bei bereits bestehenden Anlagen entfällt. Letztlich ist damit Deine eigene Solaranlage “grundsätzlich steuerlich unbeachtlich”.

Welche Voraussetzungen braucht es für Liebhaberei?

Um Deine eigenen Photovoltaikanlage als Liebhaberei anzumelden, musst Du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Du bist die steuerpflichtige Person? 
  • Die Anlage ist auf Deinem Haus? 
  • Und die Anlage ist nach 2003 gebaut worden? 

Dann sind bereits alle Voraussetzungen erfüllt und Liebhaberei als Steuermodell bei PV-Anlagen kommt für Dich bei der Anmeldung Deiner Solaranlage in Frage. Wir empfehlen natürlich in jedem Fall mit Deinem Steuerberater oder Deiner Steuerberaterin Rücksprache zu halten!

Drei gute Gründe für eine Photovoltaikanlage

  • Du sparst Stromkosten
  • Du trägst zur Energiewende bei
  • Du sicherst Dir die aktuellen Preise für Komponenten und Materialien

Wenn Du mehr wissen oder unverbindlich Deine mögliche Ersparnis bei Stromkosten und CO₂ prüfen lassen möchtest, wir sind für Dich da!

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