Hinter den Kulissen von EIGENSONNE mit Monteur Danilo

Wir sind von hier!“


Was macht ein Monteur bei Kälte? Wie sichern wir unsere Jungs und Mädels auf dem Dach ab? Und warum lieben unsere Kund*innen unsere lokalen Handwerkerteams? Heute verraten wir es beim Blick hinter die Kulissen mit Danilo, unserem EIGENSONNE Monteur aus Rheinland-Pfalz.


Name: Danilo

Job: Monteur & Teamlead

Bei EIGENSONNE seit: 2021

Alter: 31 Jahre

Ausbildung: Zimmermann

Kaffeeverbrauch: vier bis fünf Becher pro Tag


Was genau machst Du bei EIGENSONNE und seit wann?

Ich bin seit Mitte 2021 als Monteur und Teamlead bei EIGENSONNE. Mein Papa hat mich angeworben, er arbeitet in Hamburg für EIGENSONNE. Ich selbst wohne in einem kleinen Dorf in der Nähe von Koblenz. Mein Einsatzgebiet ist auch hier die Gegend. 

Wie sieht Dein normaler Arbeitstag so aus?

Erstmal fahren mein Kollege und ich raus zu den Kunden. Dort begrüßen wir dann die Hausbesitzer. Ich kläre offene Fragen, während er schon mal alles Notwendige auspackt. Dann wird das Traufgerüst aufgehängt – und los geht es mit der Flex. Ziegel runter, Haken rein, Schienen festmachen. Daran befestigen wir dann die Solarmodule.

Wie schwer sind die Solarmodule denn so?

Ach, das geht, so 18  – 20 kg das Stück. Die schwersten Solarpanele liegen bei 25 kg. Ist gut zu schaffen. 

Ihr baut das Gerüst selbst?

Meistens ja, bei allen Traufgerüsten zum Einhängen. Ab einer Traufhöhe über fünf Meter muss vorher ein Gerüstbauer ran.

Das organisieren auch wir von EIGENSONNE?

Na klar, der Kunde kriegt bei EIGENSONNE den vollen Service. 

Wie lange seid Ihr so auf einer Baustelle?

Die meisten sind für zwei Tage angesetzt. Wir können uns aber unsere Arbeit frei einteilen, da hängen wir manchmal Zeit dran und sind schon nach einem Tag fertig mit einer Photovoltaikanlage. Große Anlagen brauchen natürlich mehr Zeit, komplizierte Anlagen genauso.

Wie gefährlich ist der Beruf als Solarteur?

Gar nicht, wenn man gut aufpasst. Wir arbeiten halt auf dem Dach, also immer gut absichern ist entscheidend. Je nach Dachneigung stehen wir da ganz schön schräg. Deswegen haben wir auch keine Arbeitsstiefel, sondern knöchelhohe Arbeitsschuhe. Da ist man flexibel genug.

Rutschig kann es auf einem Dach natürlich auch sein, durch Moos vor allem. Auch manche Arten von Ziegeln aus Beton oder Ton produzieren beim Flexen ganz feinen Staub. Genau dafür haben wir dann ja die Arbeitsschuhe. Wenn die Schienen erstmal liegen, geht alles leichter. 

Ihr habt also immer alles bei, was Ihr auf der Baustelle benötigt?

Wir versuchen es. Durch unser tolles Team im Hauptquartier und die Bilder vom Kunden sind wir immer gut vorbereitet. Wir wissen einfach schon vorher: Welche Größe hat die Anlage? Welche Komponenten brauchen wir? Welche Ziegelart haben wir vor Ort? Und wie soll der Kabelweg laufen?

Falls mal was fehlt, kümmert sich unser Dispatch Team drum. Manchmal können auch andere regionale Teams direkt aushelfen. Das ist toll.

Seht Ihr denn die anderen Teams häufiger?

Wir arbeiten oft gemeinsam an besonders großen Anlagen. Das ist ein Vorteil an unseren Teams vor Ort. Wir tauschen uns aus und stemmen große Projekte gemeinsam.

Welche Vorteile hat diese regionale Verankerung für unsere Kundinnen und Kunden?

Wir sind schneller. Wenn mal was fehlt, ist das Regionallager direkt hier in der Region. Oder die Kollegen helfen aus. Wenn eine weitere Hand gebraucht wird, sind wir füreinander da. Und die Kunden mögen unsere Art. Wir sind von hier.

Wie sind denn die Kunden in Deiner Ecke so?

Ehrlich. Unsere Kunden sind immer sehr freundlich, selbst wenn doch mal was schiefgeht. Das ist dann auch mein Job, das gut zu erklären und die Lösung zu erklären. Das Miteinander zwischen uns Handwerkern und unseren Kunden hier vor Ort ist sehr gut. Koblenzer Ecke halt! 

Wir führen dieses Interview ja im Winter – was sind Deine Tipps gegen Winterkälte?

Einfach dick anziehen und viel arbeiten!

Und bei Sommerhitze?

Wenig anziehen, immer noch viel arbeiten und ganz viel trinken. 

Und wie viel Kaffee trinkst du so an einem Tag?

Vier bis fünf Becher, den ersten morgens auf dem Weg zur Baustelle. 

Was macht Dir Freude in Deinem Job?

Ganz viel, vor allem  der Umgang mit Menschen. Aber auch das selbstständige Arbeiten. In unserem Team legen wir selbst fest wie zum Beispiel die Reihenfolge der Arbeitsschritte Sinn macht. Wir haben dabei eine freie Zeiteinteilung und machbare Ziele. Vor Ort sind wir alle der Boss. Es gibt keine Hierarchie, es ist ein Miteinander statt Boss-Mentalität. Wir tragen viel Verantwortung, das ist gut. Uns wird auch zugehört, zum Beispiel unser Regionalleiter Matthias hat immer ein offenes Ohr für unsere Vorschläge.

Arbeitest Du lieber im kleinen Team oder gemeinsam mit anderen Teams?

Mal so, mal so. Mit anderen Kollegen gemeinsam an Anlagen schrauben, macht auch mal Spaß. Im eigenen kleinen Team sind wir noch besser eingespielt, das macht auch Spaß.

Was nervt an Deinem Job als Solarteur?

Dass mein Telefon so oft klingelt am Tag. Das gilt aber nur für mich, als Teamlead. Da gehört Administratives dazu.

Was fehlt Dir noch für Dein Glück im Job?

Da fällt mir gerade spontan gar nichts ein. Wenn ich was brauche, Werkzeuge oder Material, da rufe ich einfach an. Das klappt super. 

Hand aufs Herz: Würdest Du einer Freundin oder einem Freund diesen Job weiterempfehlen?

Hab ich schon: Mein Schwager ist in meinem Team, den habe ich angeworben. Nachdem ich selbst über meinen Vater zu EIGENSONNE gekommen bin. Ich gucke auch nach weiteren Kollegen. Ich arbeite einfach gerne hier!