Entwicklung der Strompreise in Deutschland 2021

Immer mehr Familien steigen auf Solarenergie um © Pexels

Seit der Jahrtausendwende sind die Strompreise in Deutschland enorm angestiegen. Im Jahr 2000 zahlten deutsche private Haushalte bei einem Verbrauch von 3.500 kWh im Jahr noch rund 14 Cent pro Kilowattstunde. Im Jahr 2021 liegt der der durchschnittliche Strompreis bei 31,89 Cent pro Kilowattstunde und ist damit laut Strompreisanalyse des BDEW im Schnitt um 0,3 Prozent höher als die Preise vergangenen Jahres. 

Strompreise Deutschland:

Die Entwicklung der Strompreise in Deutschland 2000-2021.


Auch im gesamteuropäischen Vergleich belegt Deutschland die Spitzenposition. Nirgendwo sonst in Europa zahlen die Menschen mehr für den Strom aus Ihrer Steckdose.

Warum wird Strom immer teurer?

Die Zusammensetzung des Strompreises in Deutschland.

Der Strompreis setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Mehr als die Hälfte des Strompreises macht in Deutschland der Staatsanteil aus. 25 Prozent kommen durch Netzentgelte, inklusive Messungen hinzu und 24 Prozent entfallen auf die Beschaffung und den Vertrieb. 

Dass die Strompreise seit der Jahrtausendwende steigen, liegt vor allem an den Steuern, Abgaben und Umlagen, also dem staatlichen Anteil. Umlagen wurden unter anderem eingeführt, um die Energiewende voranzutreiben. Hier hat sich der Anteil seit 2000 insgesamt von 37 Prozent auf 51 Prozent erhöht.

2021 höhere Strompreise trotz Deckelung der EEG-Umlage

Als Maßnahme zur Regulierung, hat die Bundesregierung die Höhe der EEG-Umlage im Jahr 2021 auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Für das Jahr 2022 soll sie sogar nur bei 6 Cent liegen. So konnten massive Preissteigerungen abgemildert werden. Allerdings ist die Entlastung für private Verbraucher durch die Deckelung zu gering, um zu verhindern, dass der Strompreis dennoch weiter steigt.

Die Entwicklung der EEG-Umlage für private Haushalte in Deutschland seit 2010.

Gleichzeitig macht es sich in diesem Jahr nämlich bemerkbar, dass die Umsatzsteuer, die vorübergehend niedriger war, wieder auf 19 Prozent angehoben wurde. Vielerorts in Deutschland sind außerdem die Netznutzungsentgelte gestiegen. Dabei handelt es sich um die Gebühren, die jeder Nutzer eines Stromnetzes an den Netzbetreiber zahlen muss. Etwa 0,6 Prozent müssen Verbraucher im Schnitt mehr für die Netznutzung zahlen als noch im Vorjahr. Von diesen Netznutzungsentgelten sollen zum Beispiel Umspannwerke oder Stromleitungen gebaut und gewartet werden. Da die Stromnetze nicht Eigentum des Staates, sondern der jeweiligen Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber sind, kann die Höhe der Nutzungsentgelte je nach Verteilnetzgebiet variieren. 

Immer wieder in der Kritik steht auch die Preispolitik der Stromanbieter. Auch im vergangenen Jahr gab es wieder Grund zur Annahme, dass Preissenkungen am Großmarkt nicht ausreichend an die Endverbraucher weitergegeben werden. Dass 2020 die Preise für Strom am Großmarkt durch die Corona-Krise vorübergehend sogar gesunken sind, haben die meisten Privathaushalte gar nicht gemerkt. Nach Angaben von ZEIT Online und Check24 haben 2021 wieder 135 Grundversorger ihren Strompreis erhöht oder Erhöhungen angekündigt – im Schnitt um 2,9 Prozent. Insgesamt sind die Preise der Grundversorger damit teurer als je zuvor.

Unabhängig von Strompreissteigerungen mit Solarenergie

Was können Verbraucher tun? Vergleichsportale raten gerne zum Stromanbieterwechsel: weg vom teuren Grundversorger zu einem günstigeren Anbieter. Das ist in jedem Fall ein sinnvoller Schritt. Jedoch sind Verbraucher auch beim günstigsten Anbieter noch den Preisschwankungen des Strommarkts ausgesetzt. Das bedeutet zunehmend höhere Ausgaben und schlechte finanzielle Planbarkeit. Wer sich unabhängiger machen möchte, für den lohnt sich hingegen in fast allen Fällen eine Photovoltaikanlage. Anlagenbetreiber erzeugen einfach ihren eigenen Strom auf dem Dach und erhalten für zu viel produzierten Strom sogar eine Vergütung, wenn sie ihn ins Stromnetz einspeisen.

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