EIGENZERO: Wir bei EIGENSONNE arbeiten jetzt klimaneutral!

„Wir wollen den Unterschied machen und echten Klimaschutz bewirken!“

Jeden Tag bauen wir Photovoltaikanlagen auf Dächer in ganz Deutschland und leisten damit unseren handfesten Beitrag zum Klimaschutz. Aber damit nicht genug: Auch unseren firmeneigenen CO₂-Fußabdruck wollen wir so niedrig wie möglich halten und gleichzeitig die Emissionen, die sich bei unserer Arbeit nicht vermeiden lassen, ausgleichen.

Darum haben wir uns mit ClimatePartner zusammengetan, Experte in Sachen Klimaneutralität. Seit Anfang 2022 sind wir bei EIGENSONNE nun offiziell klimaneutral!

Wie genau das  funktioniert und welche weiteren Schritte wir planen, um noch mehr fürs Klima zu tun, erfährst Du von Nino. Er initiierte unser Klimaneutralitätsprojekt EIGENZERO und leitet es.

Hallo Nino, wer bist Du und was machst Du genau bei EIGENSONNE?

Ich bin Nino und Team Lead in der Feinplanung. Und ich stehe hinter dem Projekt „EIGENZERO“, unserem Ausgleich von firmeninternen CO₂-Emissionen.

Was genau macht Dein Team von Feinplaner*innen?

Unser Team plant die Photovoltaikanlagen für unsere Kunden im Detail, damit sie schnell und problemlos von unseren Handwerker*innen vor Ort montiert werden können. Alle technischen Details klären wir anhand von Fotos, die uns die Kunden senden, und unseren Nachfragen per Telefon. Das Ziel ist es, die Anlage so reibungslos wie möglich und ohne Überraschungen auf der Baustelle zu bauen. Ein bis zwei Tage Arbeitszeit vor Ort sind unser Ziel. Also planen wir alles ganz genau: Wo kommen welche Komponenten hin? Wie laufen die Kabelwege? Welche Arbeitsschritte sind erforderlich und welche Materialien? Wir suchen übrigens aktuell noch nach weiteren Feinplaner*innen!

Darüber hinaus liegt aber noch ein spannendes Projekt auf Deinem Tisch: EIGENZERO. Was hat es damit auf sich?

EIGENZERO ist unser Herzensprojekt, bei dem wir als Firma EIGENSONNE klimaneutral werden. Das schaffen wir, indem wir unseren CO₂-Fußabdruck als Unternehmen zunächst berechnen und dann ausgleichen. Gleichzeitig erlaubt uns die genaue Berechnung, künftige Emissionen zielgerichtet zu reduzieren.

Den CO₂-Fußabdruck ausgleichen: Wie genau kann ich mir das vorstellen?

Jede*r von uns hat seinen eigenen Fußabdruck, also die Menge an Kohlendioxid-Äquivalenten, die er*sie verantwortet. Jede unserer Entscheidungen beeinflusst diese Summe an Emissionen und damit das Klima:

Dieses Kuchendiagramm zeigt, worauf die Emissionen, die wir bei EIGENSONNE ausgleichen, zurückzuführen sind.

Was kaufe und konsumiere ich? Wie lebe ich? Wie reise ich, wie komme ich zur Arbeit? All das und mehr summiert bildet den persönlichen CO2-Fußabdruck.

Das Gleiche gilt für jedes Unternehmen und heißt dann Company Carbon Footprint (CCF). Jede Handlung einer Firma erzeugt CO₂, sei es durch den Stromverbrauch, die Wege der Mitarbeiter, wie Güter und Team transportiert werden, welche Geräte und Materialien genutzt werden. Den eigenen Carbon Footprint kann jede Firma reduzieren und den Rest ausgleichen, wie es auch Privatpersonen tun können.

Und EIGENSONNE gleicht jetzt den eigenen CO₂-Fußabdruck aus?

Ja, wir sind seit Jahresbeginn ein klimaneutrales Unternehmen, in Zusammenarbeit mit ClimatePartner.

Warum sind wir als Unternehmen jetzt klimaneutral? 

Wir bei EIGENSONNE haben ein klares Ziel: Wir wollen die Energiewende voranbringen und dazu gehört verantwortliches Handeln als Firma. 

Einen großen Schritt haben wir jetzt gemacht: Wir sind ein klimaneutrales Unternehmen, denn wir haben alle unsere firmeneigenen Emissionen identifiziert und gleichen diese nun aus. 

Wie genau funktioniert die Berechnung und Kompensation des Kohlendioxids einer Firma wie EIGENSONNE?

Wir haben unseren Company Carbon Footprint mit Hilfe von ClimatePartner berechnet. ClimatePartner ist Experte für die exakte Berechnung und das Ausgleichen von klimaschädlichen Emissionen durch Klimaschutzprojekte in aller Welt. Der Registrierungsprozess der Emissionsgutschriften wird dabei übrigens vom TÜV Austria zertifiziert. Mehr als 5.000 Unternehmen hat ClimatePartner so bereits auf dem Weg in die Klimaneutralität unterstützt.

EIGENSONNE ClimateID Tracking bei ClimatePartner

Eine Übersicht zu den Klimaneutralitätsprojekten, die wir unterstützen, und den aktuellen Stand unserer CO₂-Kompensation findest Du hier:

Also kaufen wir uns ein ruhiges Gewissen?

Nein, denn wir investieren Geld in reale Verbesserungen: Durch unsere Ausgleichszahlungen für unsere CO₂-Emissionen unterstützen wir zwei Klimaschutzprojekte von ClimatePartner, die Solarenergie fördern: Einen Solarpark auf Mauritius, einen zweiten in Namibia. Wir gleichen also unsere Emissionen aus, indem wir die Produktion von ressourcenschonendem, grünen Strom fördern.

Was haben die Leute vor Ort in Namibia und auf Mauritius davon?

Projekte wie die von ClimatePartner sind nach internationalen Standards geprüft und verifiziert, wie etwa Gold Standard oder VCS (Verified Carbon Standard). Neben ihrem Beitrag zur nachweislichen Einsparung von Treibhausgasen fördern sie eine nachhaltige Entwicklung in den Projektländern – zum Beispiel, indem lokale Infrastrukturen ausgebaut werden und Arbeitsplätze entstehen. Jedes Projekt trägt so zu mehreren der 17 Ziele der UN für Nachhaltige Entwicklung bei, den sogenannten Sustainable Development Goals oder SDGs. 

Also Emissionsausgleich gut, alles gut?

Noch nicht. Wir können mehr leisten und wollen das auch. Bisher gleichen wir unsere firmeneigenen CO₂-Emissionen aus. Das ist sehr wichtig. Aber auch die Produktion und der Transport der Solarmodule, Wechselrichter und Speicher bis zu uns verursacht klimaschädliche Emissionen. Künftig wollen wir hier unsere Kund*innen an Bord holen.

Wie können EIGENSONNE Kund*innen denn künftig die Umwelt noch mehr schonen?

Indem sie bei dem Kauf oder der Miete einer Photovoltaikanlage auch die Emissionen von deren Produktion und Transport ausgleichen. So hat der stolze Hausbesitzer ohne hohe Kosten eine klimaneutrale Photovoltaikanlage auf dem Dach. 

Was schätzt Du, werden viele Kund*innen mehr ausgeben, um die Emissionen auszugleichen?

Ja, definitiv. Unsere Kund*innen sind oftmals auch durch ökologische Gründe motiviert, sich eine Photovoltaikanlage anzuschaffen. Das wird oft aktiv nachgefragt bei unseren Beratungsgesprächen. 

Wann geht es los mit dem zweiten Schritt?

Wir sind dran, aber es dauert noch. Die Berechnung ist enorm komplex und auch vom Goodwill der Hersteller der verbauten Komponenten abhängig. Man muss hier den gesamten Produkt-Lebenszyklus von Anfang bis Ende betrachten. Uns ist es sehr wichtig, dass wir hier – wie auch bei dem Ausgleich unserer firmeneigenen Emissionen – wirklich etwas bewirken. Wir wollen etwas für das Klima tun, nicht nur darüber reden. 

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

Ich bin schon recht lange bei EIGENSONNE. Bevor ich Feinplaner und dann Team Lead wurde, war ich Projektkoordinator. Ich habe für die Region Frankfurt das Montageteam und die Baustellen koordiniert und mich um die Anmeldung der Photovoltaikanlagen und Kundenanliegen gekümmert. In dieser Zeit wurde die Idee geboren, dass wir als Firma zwar schon viel für die Energiewende tun, es aber noch mehr sein kann. Ich habe mich gefragt, wie können wir mehr tun? Wie ist wohl unser CO₂-Fußabdruck? Dann habe ich begonnen zu recherchieren und das Konzept zu entwickeln. Mein Masterstudium der nachhaltigen Energien und ein Praktikum bei der GIZ im Bereich Emissionssenkung kamen mir hier zugute. Dennoch war klar: Das können wir nicht alleine machen, hier brauchen wir einen erfahrenen Partner.

Wie hast Du die Geschäftsleitung von Deiner Idee überzeugt?

Das war sehr leicht. Ich habe meine Gründe und mein Konzept erklärt. Unsere Gründer Moritz Hau und Michael Aigner waren sofort an Bord. Wir als Firma übernehmen Verantwortung für unsere Emissionen – das passt halt zu EIGENSONNE.

Und wie genau lief dann die Umsetzung ab?

Das war dann einiges an Arbeit und hat gut ein Jahr gedauert. Vorbereitungen, Überzeugungsarbeit, Recherche, Planung und Umsetzung … Spannend, aber auch viel zu tun. Zum Glück hatte ich hier Unterstützung von Hanna vom People Team.

Wie geht es weiter?

Mal schauen. Mir ist dieses Projekt persönlich wichtig, aber ich habe als Team Lead auch viele andere Aufgaben. Man wird es sehen – aber ob ich oder jemand anderes das Thema betreut, ist nicht entscheidend. Es endet nicht mit dem Ausgleich unserer firmeninternen Emissionen. Dafür sind uns bei EIGENSONNE Klimaneutralität und Klimaschutz auch viel zu wichtig.