• Allgemein

    • Was ist EIGENSONNE?

      EIGENSONNE ist der einfachste Weg zu Ihrem eigenen Solarstrom. Der Prozess von der Entscheidung bis zum Kauf einer eigenen Solaranlage ist unübersichtlich, kompliziert und langwierig. EIGENSONNE löst dieses Problem mit einem intelligenten Mix aus Technologie und verkürzten Prozessen. Wir bieten eine 5 Jahre Rundum-sorglos-Garantie, Produkte und Installation in höchster Qualität sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir wissen: Sie haben besseres zu tun als sich tagelang mit Photovoltaikanlagen auseinander zu setzen.

      Deshalb erstellen unsere Experten ein für Sie maßgeschneidertes Angebot und erklären Ihnen, welche entscheidenden Punkte Sie beachten müssen. Wir stehen Ihnen jederzeit über Telefon, Chat oder E-Mail zur Verfügung. Zusätzlich finden Sie in unserem EIGENSONNE Magazin alles Wichtige zum Thema Solarstrom, in kompakter, leicht verständlicher Form.

    • Wie kann ich mit EIGENSONNE Kontakt aufnehmen?

      Sie können mit uns über E-Mail, Telefon oder Live-Chat werktags von 9 bis 18 Uhr in Kontakt treten.

    • Gibt es EIGENSONNE in ganz Deutschland?

      Ja, EIGENSONNE gibt es flächendeckend in ganz Deutschland.

    • Hat EIGENSONNE eigene Handwerker?

      Ja. Wir sind ein eingetragener Handwerksbetrieb mit eigenen, festangestellten Montageteams. Da wir deutschlandweit aktiv sind, greifen wir in einigen Fällen und Gegenden unter Umständen zusätzlich auf langjährige Partner-Meisterbetriebe zurück.

    • Warum sollte ich meine Solaranlage bei EIGENSONNE kaufen?

      EIGENSONNE bietet Ihnen nicht nur eine 5 Jahre Rundum-sorglos-Garantie vom ersten Angebot bis zur fertig installierten Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach an, sondern auch transparente Festpreise, eine attraktive Rendite und kurze Prozesswege. Mit Hilfe unseres Rechners erhalten Sie innerhalb weniger Sekunden eine erste Renditeanalyse und innerhalb von zwei Werktagen ein verbindliches Angebot für Ihre EIGENSONNE Solaranlage. Sie bestellen anschließend online, wir übernehmen sämtlichen Papierkram und vereinbaren mit Ihnen einen Termin für die Installation auf Ihrem Dach. Unser gesamter Bestellprozess kann online abgewickelt werden, zusätzlich stehen Ihnen aber unsere EIGENSONNE Ingenieure über E-Mail, Telefon und Live-Chat für Fragen und Beratung zur Verfügung.

    • Ist es nicht besser, die Solaranlage bei einem Handwerker um die Ecke zu kaufen, der auch greifbar ist, wenn es zu Problemen kommt?

      Mit EIGENSONNE haben Sie einen Partner, der Sie bei jedem Schritt von einem unverbindlichen Angebot bis zur Installation Ihrer Solaranlage begleitet. Wir garantieren Ihnen einen unkomplizierten Bestellprozess, transparente Festpreise und übernehmen lästigen Papierkram für Sie. Der gesamte EIGENSONNE Bestellprozess kann online stattfinden - muss aber nicht. Per Telefon, E-Mail und Live-Chat stehen Ihnen unsere EIGENSONNE Experten jederzeit für Ihre Fragen zur Verfügung. Wann, wie und in welcher Intensität entscheiden Sie. Sollten Sie irgendwann einmal Probleme mit Ihrem EIGENSONNE Solarstrom-System haben, dann sind wir kurze Zeit später vor Ort.

    • Wie kann EIGENSONNE eigentlich beurteilen, welche Solaranlage für mich Sinn macht und worauf man bei der Montage achten muß, ohne jemals bei mir vor Ort gewesen zu sein?

      Mit Hilfe einer ersten Analyse Ihres Daches über Satellitenbilder bekommen wir eine Einschätzung über Ihre verfügbare Dachfläche für die EIGENSONNE Solarmodule. Eine detaillierte Dachanalyse erfolgt dann nach Ihrem Foto-Upload, mit dem Sie uns in minutenschnelle Fotos von ihrem Dach schicken und uns zusätzlich die Eindecklänge, d.h. die Länge von der Unterkante eines Ziegels bis Unterkante der darüber liegenden Dachziegel, übermitteln. Keine Sorge, wir begleiten Sie Schritt für Schritt mit unkomplizierten und leicht verständlichen Erklärungen und Beispielbildern. Unsere EIGENSONNE Ingenieure berechnen mit diesen Informationen die belegbare Dachfläche und schicken Ihnen innerhalb von zwei Werktagen ein unverbindliches und auf sie angepasstes Angebot mit transparenten Festpreisen.

    • Was ist das Erneuerbare Energien Gesetz?

      Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die gesetzliche Grundlage für die nachhaltigen Energiequellen in Deutschland. Es regelt zum Beispiel die Einspeisevergütung von Solarstrom ins öffentliche Netz und die gesetzlichen Anforderungen für den Bau von Solarstrom-Anlagen. Das EEG ändert sich laufend. Auf unserer Website informieren wir Sie regelmäßig über wichtige Änderungen.

    • Welche Daten braucht EIGENSONNE von mir?

      Im ersten Schritt können Sie Ihre vorläufige Rendite mit Hilfe unseres Renditerechners berechnen. Dafür brauchen wir Ihre genaue Adresse (mit Hausnummer und Postleitzahl), ihren jährlichen Stromverbrauch (oder alternativ die Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt) und Ihr durchschnittliches Verbrauchsprofil (Morgens und Abends oder tagsüber). Falls wir für Ihre Region keine hochauflösenden Satellitenbilder vorliegen haben, bitten wir Sie eventuell noch, Ihre Dachfläche in unserem Google Maps Feld einzuzeichnen.

      Wenn Sie an einem persönlichen Angebot interessiert sind, benötigen wir noch ein paar wenige Bilder von Ihrem Dach und Ihrem Hausanschlusskasten. Die Bilder können Sie ganz bequem mit Ihrem Smartphone anfertigen und direkt über den Link in unserer Email hochladen. Innerhalb von zwei Tagen erhalten Sie dann Ihr persönliches Angebot.

    • Sind die Angebote von EIGENSONNE Festpreisangebote und beinhalten Sie alle Kosten?

      Ja, unsere maßgeschneiderten Angebote enthalten verlässliche Festpreise und umfassen alle Kosten, die mit der Installation und Inbetriebnahme Ihrer Solaranlage zusammenhängen. In wenigen Ausnahmefällen müssen wir unseren Angebotspreis anpassen - nämlich dann, wenn das Angebot auf falschen oder unvollständigen Informationen basiert. Unsere Angebote kommen außerdem mit einer 5 Jahre Rundum-sorglos-Garantie.

    • Was ist die 5 Jahre Rundum-sorglos-Garantie von EIGENSONNE?

      Sollte mit Ihrer Solarstrom-Anlage in den ersten fünf Jahren nach Installation irgendetwas sein, übergeben Sie das Problem einfach an uns und wir kümmern uns zeitnah darum. Alle Komponenten einer EIGENSONNE Solaranlagen haben darüber hinaus eine Herstellergarantie.

    • Kommt EIGENSONNE zu mir nach Hause, um sich vor Ort ein Bild von meinem Dach zu machen?

      Nein, das ist dank unseres Online-Tools, mit dem wir Ihre Dachfläche genau berechnen können, nicht nötig. Lediglich einige wenige Fotos von Ihrem Dach und Ihrem Hausanschlusskasten benötigen wir von Ihnen. Dazu stehen Ihnen Beispielbilder und eine genaue Anleitung auf unserer Website zur Verfügung. Die Fotos können Sie direkt mit dem Smartphone aufnehmen und auf der mobilen Foto Upload Seite hochladen. Alternativ geht das natürlich auch per Computer. Den Link zu Ihrer persönlichen Foto Upload Seite schicken wir Ihnen per E-Mail.

    • Mit wem schließe ich den Kaufvertrag ab?

      EIGENSONNE ist Ihr Vertragspartner und Ansprechpartner. Wir kümmern uns um alles, von der Planung der Anlage, über die Beschaffung der Materialien bis hin zur Installation und Inbetriebnahme vor Ort.

    • Wer installiert die Anlage auf meinem Dach?

      Wir arbeiten mit einem großen Netzwerk von Partnerhandwerkern zusammen, die qualifiziert und von uns einzeln geprüft sind. Zum Zeitpunkt der Installation wird ein Team aus mindestens zwei Handwerkern Ihre Solaranlage montieren und anschließen, in der Regel innerhalb eines Tages.

    • Ich bin nicht Besitzer des Hauses in dem ich wohne - kann ich trotzdem eine Solaranlage bauen?

      Theoretisch erstmal ja, sie müssen dann allerdings ein paar Bedingungen erfüllen:

      • Sie sind alleiniger Mieter des Hauses.
      • Es gibt nur einen Stromzähler im Haus.
      • Nur Sie und Ihre Familie würden den Strom der Solaranlage verbrauchen.
      • Sie haben die Erlaubnis Ihres Vermieters, das Dach für Ihre Solaranlage nutzen zu dürfen.

      Über unseren Renditechner können Sie sich selbstverständlich auch Investitionskosten und Ertrag Ihres Mietshauses errechnen lassen und bei Interesse und Erfüllung der oben genannten Bedingungen ein persönliches Angebot bei uns anfragen.

  • Produkt

    • Bietet Ihr auch Solarthermie, Wärmepumpen, Heizungen etc. an?

      Zur Zeit bietet EIGENSONNE ausschließlich den Verkauf und die Installation von Photovoltaikanlagen und Energiespeichern an.

    • Wie lange hält eine Solaranlage?

      Solarmodule haben eine zu erwartende Lebensdauer von über 30 Jahren und eine Leistungsgarantie von bis zu 20 Jahren - je nach Modell und Hersteller.

    • Wofür macht ein Stromspeicher Sinn?

      Energie aus Solarzellen, der nicht für den Eigenbedarf genutzt wird, kann entweder ins örtliche Stromnetz eingespeist werden (siehe auch 70%-Regelung und Einspeisemanagement) oder durch einen integrierten Stromspeicher gespeichert werden. Auch eine Kombination aus Einspeisung und Stromspeicher ist möglich. Am wirtschaftlich interessantesten ist es, die produzierte Energie für den Eigenbedarf zu nutzen. Energie, die übrig bleibt sollte am besten gespeichert werden, da die Einspeisevergütung mit aktuell ca. 12 Cent/kWh deutlich niedriger ist als der Strombezugspreis von ca. 28,8 Cent/kWh.

    • Wie viel Energie kann ich mit einem Energiespeicher speichern?

      Gebräuchliche Speicher für ein Einfamilienhaus haben eine Kapazität von 2-16 kWh.

    • Was ist der Unterschied zwischen Strom und Energie?

      Strom ist umgangssprachlich für elektrischen Strom und bedeutet Transport von Ladungsträgern. Elektrische Energie, eine Nutzenergie, die zu Wärme, Bewegung und Licht umgewandelt werden kann, ist notwendig, um ein Spannungsfeld zu erzeugen und genau diese Ladungsträger zu transportieren. Strom gibt es also ohne elektrische Energie nicht, elektrische Energie kann es aber ohne Strom geben.

    • Was versteht man unter "Kilowatt-Peak"?

      Die maximale Leistung bei Standardbedingungen (STC). Unter Standardbedingungen versteht man eine senkrechte Einstrahlung von 1000 W/m2 bei 25 Grad und einem Luftmasseindex (Maß für die Durchlässigkeit der Atmosphäre für die Sonnenenergie) von (AM) 1,5. Dabei handelt es sich um definierte Laborbedingungen zum Vergleich unterschiedlicher Module.

    • Wie groß sollte man eine PV-Anlage optimaler Weise auslegen?

      Die optimale Größe einer Photovoltaik-Anlage richtete sich nach dem jährlichen Energiebedarf und dem Verbrauchsverhalten. Eine Solaranlage sollte so viel Strom produzieren, dass sie möglichst viel des Eigenbedarfs deckt. Eine Fläche von ungefähr 6m2 erzeugt in einem Jahr 1000 kWh. Zum Vergleich, ein typischer Verbrauch für ein Einfamilienhaus mit drei Personen sind im Jahr durchschnittlich 3500 kWh.

    • Wie stark muss die Sonne scheinen, damit die Anlage Energie erzeugt?

      Je stärker die Sonne scheint, desto mehr Energie generiert eine Photovoltaikanlage. Aber auch bei diffusen Lichtsituationen, z.B. bei Dämmerung oder an Wintertagen, produziert Ihre Anlage Energie.

    • Was ist der Unterschied zwischen Inselanlagen und netzgekoppelten Anlagen?

      Netzgekoppelte Anlagen sind an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und erlauben die Einspeisung von eigenproduziertem Solarstrom. Inselanlagen verbrauchen und speichern erzeugten Strom ausschließlich für den Eigenbedarf, z.B. auf Berghütten, für Laternen oder Parkautomaten. Solaranlagen auf Wohnhäusern sind fast ausschließlich netzgekoppelte Anlagen.

    • Aus welchen Komponenten besteht eine netzgekoppelte Solaranlage?

      PV-Module, Wechselrichter, Einspeise- und Bezugszähler, Netzanschluss, ggf. Einrichtungen für die Einspeiseregulierung und Batterie.

    • In welcher Farbe gibt es Solarmodule?

      Wir bieten Module in den Farben Blau und Schwarz an.

    • Sind schwarze PV-Module effizienter als blaue?

      Nein, die Wahl für schwarze Module wird in der Regel nur aus ästhetischen Gründen getroffen.

    • Was ist der Unterschied zwischen Solaranlage, Solarthermie und Photovoltaikanlage?

      Unter Solaranlage versteht man den übergeordneten Begriff für alle Nutzungsformen von Sonnenenergie. Es gibt drei verschiedene Formen von Solaranlagen.

      Thermische Solaranlagen, auch Solarthermie genannt, liefern Energie in Form von Wärme im niedrigen Temperaturbereich, die vor allem in Privathaushalten für beispielsweise die Warmwasseraufbereitung und die Erwärmung von Wohnräumen genutzt wird.

      Thermische Solarkraftwerke, die wie thermische Solaranlagen funktionieren, aber in viel höheren Temperaturen Wärme erzeugen und diesen in Strom umwandeln.

      Photovoltaikanlagen bestehen aus Solarmodulen und wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie, also Strom, um.

    • Mit welchen Herstellern arbeitet EIGENSONNE zusammen?

      Wie sind herstellerunabhängig und arbeiten mit verschiedenen Herstellern für unsere Solarmodule und Speicher zusammen. An Qualität und Langlebigkeit haben wir einen sehr hohen Anspruch und arbeiten ausschließlich mit Herstellern zusammen, die modernste Techniken verwenden und im besten Falle auch noch ganz oder teilweise in Deutschland fertigen. Im Bereich Solarmodule haben wir in der Vergangenheit Materialien der Firma Heckert und Aleo verbaut, bei unseren Batteriespeichern greifen wir in der Regel auf Mercedes, SMA, Solarwatt und LG zurück.

    • Was versteht man unter der kWp-Leistung eines Speichers?

      Die Lade- und Entlade-Leistung eines Batteriespeichers wird in kWp angegeben. Sie gibt an, wie schnell der Speicher geladen werden kann und wie schnell er entladen werden kann, d.h. je höher die Leistung, desto schneller die Ladezeit tagsüber. Normalerweise ist ein 2,5 kWp-Speicher für übliche Haushalte ausreichend.

    • Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-gekoppelten Stromspeichern?

      AC-gekoppelte Systeme werden nach dem Wechselrichter der PV-Anlage in den Stromkreis integriert, der Speicher läuft also unabhängig von der Solaranlage. Um den Speicher auf- und entladen zu können braucht man einen Konverter, der den Batteriegleichstrom in Wechselstrom umwandelt und andersherum. Dabei kommt es zu Wechselverlusten, die das AC-System nicht zum Wunschspeicher machen. Gerade aber bei nachträglichen Installationen von Speichern können AC-Systeme nützlich sein, da sie unabhängig vom Wechselrichter sind.

      DC-gekoppelte Batteriespeicher werden vor dem PV-Wechselrichter integriert, stehen in Abhängigkeit zur Wahl des Ladereglers und Wechselrichters und sind eine preiswerte Speicherlösung. Die Batterie wird direkt von der PV-Anlage geladen und nutzen den Wechselrichter, um bei Bedarf den gespeicherten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln.

    • Was versteht man unter Hybridsystemen?

      Hybridsysteme sind Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter. Die PV-Module sind damit direkt mit Speicher und Wechselrichter verbunden und stellen eine besonders kostengünstige Alternative dar, die sowohl mit neuen als auch alten PV-Anlagen funktioniert.

    • Sind Lithium-Ion-Batterien sicher?

      Ja, Sie sind quasi ständig von Lithium-Ion-Batterien umgeben - in Ihrem Laptop, Smartphone und auch bei Elektrofahrzeugen finden sich solche Batterielösungen. Lithium-Batterien sind aus einem feuerfesten Kunststoffgehäuse umgeben und das Risiko für einen Brand ist äußerst gering.

    • Führt eine Solaranlage zu erhöhtem Elektro-Smog?

      Wechselnde elektromagnetische Felder, der umgangssprachlich genannte Elektro-Smog, treten nur bei Wechselstrom auf. Da Solarmodule Gleichstrom erzeugen, gibt es keine Verstärkung der elektromagnetischen Felder in Ihrem Umfeld.

    • Macht eine Solaranlage im Betrieb Geräusche?

      Nein, Ihre PV-Anlage produziert lautlos Strom und stört so beispielsweise auch nicht Ihren Schlaf.

    • Wie funktioniert eine Solaranlage?

      Die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie bezeichnet man als photovoltaischen Effekt. Licht enthält geladene Teilchen, so genannte Photonen. Fallen diese auf die negativ geladene Seite der Siliziumscheibe des Solarmoduls, lösen sie Elektronen aus ihrem Verbund und verändern so die Verteilung der Ladung - es entsteht ein Spannungsfeld. Da Elektronen und Protonen die ungleiche Verteilung der Ladung ausgleichen wollen, kann beispielsweise ein Glühbirne zum Leuchten gebracht werden, wenn man an die Solaranlage eine elektrische Leitung anschließt.

    • Wie groß muss mein Speicher sein?

      Die Speicherkapazität eines Stromspeichers wird in kWh angegeben. Welche Speichergröße die ideale ist hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab: Größe der Solaranlage, erwartete produzierte Strommenge, Stromverbrauch und das Verbrauchsverhalten (durchgehend oder Morgens und Abends). Als Faustregel können Sie pro 1000 kWh mit einer Kapazitätsgröße von 1 - 1,5 kWh rechnen. Selbstverständlich werden wir Sie umfassend beraten und anhand Ihrer Daten den für Sie am besten geeigneten Speicher finden.

    • Ist ein größerer Speicher nicht immer besser?

      Mehr Speicherkapazität ihres Energiespeichers als die errechnete ideale Kapazitätsgröße für Ihren Bedarf ist oft nicht sinnvoll, da die Zusatzkosten höher sind als der langfristige Strombezug aus dem öffentlichen Netz. Planen Sie aber größere Anschaffungen wie beispielsweise ein Elektroauto oder zusätzliche Stromverbraucher, kann mehr Speicher natürlich durchaus sinnvoll sein.

    • Kann ich Strom aus dem öffentlichen Netz speichern?

      Nein, das ist nicht möglich. Ein Energiespeicher speichert immer nur Strom, der von der PV-Anlage produziert wurde.

    • Kann mir mein Speicher im Falle eines Netzausfalls Notstrom liefern?

      Nur, wenn der Stromspeicher auch eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion hat. Zu beachten ist, dass es sich hierbei dann nicht um eine komplette Versorgung des Hauses mit Notstrom handelt, sondern nur um den Betrieb einer Notstromdose direkt am Speicher, an den Verbraucher angeschlossen werden können. Je nach Modell und Hersteller kann der Speicher gleichzeitig Notstrom liefern und trotzdem über die PV-Anlage geladen werden.

    • Kann ich mit meinem Stromspeicher völlig unabhängig vom Netz werden?

      Nein, zur Zeit reichen die Kapazitäten der Speicher noch nicht für die komplette Deckung des Eigenbedarfs aus.

    • Wie lange läuft die Garantie eines Speichers?

      In der Regel haben Batteriespeicher eine Leistungsgarantie von mehr als 10 Jahre. Das bedeutet, dass nach dieser Zeit der Speicher noch etwa 80% seiner ursprünglichen Kapazität besitzt. Zusätzlich gibt es je nach Hersteller auch eine Gerätegarantie auf elektronische Bauteile zwischen zwei und sieben Jahren.

    • Wo wird mein Speicher im Haus installiert?

      Ein Batteriespeicher wird im Hausanschlusskasten in der Nähe des Zählerschrankes installiert. Bei Platzmangel ist auch die Montage in einem anderen Raum möglich.

  • Nachhaltigkeit

    • Wie umweltfreundlich sind Solaranlagen?

      Solarenergie gehört zu den erneuerbaren Energien, die einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz und der Energiewende leisten. Die Hauptkomponenten von Solaranlagen sind Silizium, Aluminium und Glas. Schon heute wird beispielsweise ein großer Teil neuer Solarmodule aus recycelten alten Photovoltaikanlagen hergestellt, da der Energieaufwand für die Neugewinnung von Silizium höher ist als der Recyclingprozess. Auch die Produktion von Solaranlagen verursacht neben CO2 keine weiteren schädlichen Klimagase - eine Ausnahme bilden hier nur sogenannte Dünnschichttechnologien, die aber nicht von EIGENSONNE verwendet werden. Solaranlagen haben außerdem eine sehr lange Lebensdauer von durchschnittlich 20-30 Jahren.

      Siehe auch "Welchen CO2-Fußabdruck verursacht eine Solaranlage im Herstellungsprozess?"

    • Welchen CO2-Fußabdruck verursacht eine Solaranlage im Herstellungsprozess?

      Die Kompensation der freigesetzten CO2-Menge des Herstellungsprozesses dauert ca. 2 Jahre, bei einer globalen und horizontalen Jahreseinstrahlung von 1055 kWh/m2. Die Lebensdauer einer Solaranlage liegt bei 20-30 Jahren, der Energieaufwand der Produktion wird also im Laufe des Lebens einer Photovoltaikanlage mehr als 10-Mal kompensiert.

  • Rendite

    • Was bedeutet Rendite?

      Bei der Renditeberechnung muss man zum einen das eingesetzte Kapital und den erhaltenen Gewinn miteinander vergleichen - also wie groß der Anteil des Gewinns bezogen auf das eingesetzte Kapital ist. Zum anderen spielt auch der Zeitraum, in der das Kapital gebunden ist, eine Rolle. Um die Rendite eines EIGENSONNE Solarstrom Systems zu errechnen, schauen wir uns einen Zeitraum von 20 Jahren an - das ist Standard bei Solarstromanlagen, da die Einspeisevergütungen 20 Jahre lang garantiert werden. Über diesen Zeitraum hinweg vergleichen wir die Erträge (Summe aus eingesparten Stromkosten und Einspeisevergütung) und die Kosten (Investitionskosten für die EIGENSONNE Anlage plus eventuelle laufende Kosten). Die Differenz ist die zu erwartende Rendite.

      Siehe auch "Wie genau berechnet EIGENSONNE meine Rendite?".

    • Wie genau berechnet EIGENSONNE meine Rendite?

      Wir wollen unseren Kunden ermöglichen, so viel Rendite wie möglich aus ihrem Solarstrom-System herauszuholen. Daher müssen wir sowohl unsere Anlagen perfekt auf die Bedürfnisse (Verbrauch) und Gegebenheiten (Art, Größe, Ausrichtung des Daches) abstimmen, als auch die Rendite unserer Kunden so realistisch wie möglich einschätzen. Daher nutzen wir vier Datenquellen:

      1. Eine 3D-Karte von Dächern in Deutschland oder
      2. Manueller Input von Dachgröße und -ausrichtung, falls Ihr Dach nicht in der 3D- Karte verzeichnet sein sollte
      3. Für die Einschätzung des Verbrauches fragen wir Sie nach Jahresverbrauch in Kilowatt und den Zeiten, zu denen Sie Strom verbrauchen
      4. Unsere EIGENSONNE Produktdatenbank

      Anhand dieser Daten simuliert unser EIGENSONNE Renditerechner in Sekundenschnelle das passende EIGENSONNE Solarstrom-System und errechnet die Rendite über 20 Jahre (so lange wird die Einspeisevergütung vom Staat garantiert).

      Bruttoertrag - Investitionskosten = Nettorendite

      Der Bruttoertrag setzt sich zusammen aus:

      • den vermiedenen Stromkosten - Stromkosten, die Sie durch Eigenverbrauch sparen
      • der Einspeisevergütung für den Strom, den sie nicht selber verbrauchen sondern ins allgemeine Stromnetz einspeisen

      Vom Bruttoertrag ziehen wir die Investitionskosten für das EIGENSONNE Solarstrom-System ab. Die Differenz ergibt die zu erwartende Rendite.

      Falls Sie an einem Angebot für Ihr persönliches EIGENSONNE Solarstrom-System interessiert sind, fragen wir noch ein paar Informationen ab, wie zum Beispiel Fotos Ihres Daches. Im Zuge der Erstellung des Angebots passen wir sowohl die Komponenten Ihres Solarstrom-Systems an als auch die daraus resultierende Rendite.

    • Werden Solaranlagen noch subventioniert? Wie und wie hoch?

      Eine Förderung von Solaranlagen geschieht nur durch die vom EEG festgeschriebene Einspeisevergütung.

    • Die Subventionen für Solaranlagen sind in den letzten Jahren doch massiv gesunken. Macht das eigentlich da noch Sinn, sich eine anzuschaffen?

      Auf jeden Fall. Die Strompreise werden in den kommenden Jahren weiter steigen, die Kosten für eine Photovoltaikanlage sind gesunken und es gibt außerdem die EEG-Einspeisevergütung für den Solarstrom, den Sie ins örtliche Stromnetz einspeisen.

    • Ab wann rechnet sich eine Solaranlage?

      Das eigene Solarstrom-System ist für sehr viele Haushalte in Deutschland eine attraktive Kapitalanlage, denn sie erlaubt es, durch Eigenverbrauch des produzierten Stroms Geld zu sparen und die restliche Energie gegen Einspeisevergütung (auf 20 Jahre garantiert) in das Stromnetz einzuspeisen. Unsere Kunden erzielen normalerweise eine Rendite von 4-8%, auf 20 Jahre gerechnet. Ob sich ein Solarstrom-System für Sie persönlich rechnet, können Sie in wenigen Sekunden mit unserem Renditerechner direkt auf der Homepage herausfinden. Die Rendite Ihres Systems hängt von vielen Faktoren ab; die wichtigsten sind:

      1. Größe, Ausrichtung und Neigung Ihres Daches
      2. Ihr Stromverbrauch in Kilowattstunden und wie er sich über den Tag verteilt
      3. Sonneneinstrahlung vor Ort
      4. Größe und Kosten der Photovoltaik-Anlage
      5. Energiespeicher - erhöht die Investition aber auch die Eigenverbrauchsquote
    • Wie viel Energie erzeugt eine Solaranlage?

      Die produzierte Energiemenge ist abhängig von geografischer Lage, Größe, Leistung sowie Dachausrichtung und wird von uns für Sie individuell berechnet.

    • Was geschieht mit der über meinen eigenen Verbrauch hinaus erzeugten Energie?

      Die Energiemenge, die über Ihren eigenen Verbrauch hinaus produziert wird, kann ins örtliche Stromnetz eingespeist werden und wird mit dem bei der Inbetriebnahme gültigen EEG-Vergütungssatz vergütet. Dieser Satz wird für 20 volle Jahre plus den Rest des Installationsjahres ausgezahlt.

  • Bestellvorgang

    • Bekomme ich noch am selben Tag mein Angebot?

      Mit unserem Rechner erhalten Sie von uns bereits nach wenigen Sekunden eine erste Renditeanalyse. Nach dem Upload ihrer Dachfotos und der Messdaten ihrer Ziegel, schicken unsere EIGENSONNE Ingenieure Ihnen innerhalb von zwei Werktagen ein unverbindliches Angebot mit transparenten Festpreisen. Wir brauchen diese zusätzlichen Informationen, um Ihr Solarstrom-System so präzise wie möglich planen zu können.

    • Bietet ihr die Möglichkeit einer Finanzierung an?

      Die Zahlungsmethode Finanzierung steht zur Zeit noch nicht zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie benachrichtigt werden wollen, sobald wir eine Finanzierungsmöglichkeit für den Kauf Ihrer EIGENSONNE Solaranlage anbieten.

    • Welche Bezahlmethoden bietet ihr an?

      Wir bieten zur Zeit den Kauf auf Rechnung an.

    • Was passiert, nachdem ich die Solaranlage gekauft habe?

      Nach dem Kauf Ihrer Solaranlage setzen wir uns mit Ihnen zwecks Terminvereinbarung für die Installation in Verbindung. Durchschnittlich vergehen zwischen Kauf und Installation 2-3 Wochen.

    • Wann muss ich die Anlage bezahlen?

      Sie zahlen die Anlage nach Abschluss der Installation, bis zu 14 Tage nach Erhalt der Rechnung, bequem und ohne Risiko.

  • Installation

  • Meine Solaranlage

    • Muss ich meine Solaranlage reinigen?

      Unter üblichen Bedingungen in einem Wohngebiet ist keine Reinigung notwendig.

    • Bin ich mit meiner Solaranlage 100% unabhängig vom Stromnetz?

      Nein, 100%ige Unabhängigkeit vom Stromnetz ist zur Zeit nicht möglich. Die Speicherkapazitäten für Dunkelheit und Tagen mit sehr wenig Sonnenlicht oder schlechten Wetterbedingungen reichen zur Zeit noch nicht aus.

    • Muss eine Solaranlage extra versichert werden?

      Nein, eine Solaranlage muss nicht versichert werden. Wir raten trotzdem zu einer Versicherung über eine bestehende Gebäudeversicherung oder spezielle Photovoltaik-Versicherung.

    • Welche Genehmigungen brauche ich für den Bau einer Solaranlage?

      Für einen dachparallelen Aufbau von Solaranlagen ist keine Genehmigung erforderlich.

    • Halten Solaranlagen Hagel und heftigen Regen aus?

      Ja, Solarmodule sind mit einer gehärteten Glasplatte geschützt. Um sich allerdings vollständig abzusichern, empfehlen wir die Versicherung ihrer Photovoltaikanlage.

    • Welche Garantie hat meine Solaranlage?

      EIGENSONNE stellt eine Garantie von 2 Jahren für die fertig installierte, gesamte Anlage. Darüberhinaus gelten die Garantiezeiten der Hersteller der Komponenten.

    • Was muß ich tun, wenn die Anlage montiert und angeschlossen ist?

      Sie müssen nichts mehr tun und können sich auf Ihre nächste geringere Stromrechnung und auf Ihre Einspeisevergütung freuen.

    • Ist es richtig, dass die Feuerwehr Gebäude mit Photovoltaikanlage im Brandfall nicht löscht?

      Nein, das ist nicht richtig und ein weit verbreitetes Vorurteil gegenüber Photovoltaikanlagen. In einem Brandfall kann ein Gebäude mit einer Solaranlage genauso gelöscht werden, wie ein jedes andere Gebäude. Abhängig davon, ob mit Vollstrahl oder Sprühstrahl gelöscht wird, muss ein gewisser Mindestabstand zum Gebäude eingehalten werden. Dabei handelt es sich um ein Standardvorgehen und um einen Bestandteil von Schulungen für Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehr.

    • Was versteht man unter Einspeisemanagement?

      Bei der Anmeldung Ihrer Solaranlage können Sie sich zwecks Einspeisung für die 70%-Regelung oder für die 100%-Regelung mit Einspeisemanagement entscheiden.

      Unter Einspeisemanagement versteht man die Möglichkeit des örtlichen Netzbetreibers, bei Bedarf die Einspeisung Ihres Solarstroms zu unterbrechen, um beispielsweise einer Netzüberlastung vorzubeugen. Um so die Netzsicherheit gewährleisten zu können, muss ein Funkrundsteuerempfänger in Ihre Anlage integriert werden, der zu jeder Zeit die Steuerbefehle des Netzbetreibers empfangen und verarbeiten kann.

    • Was versteht man unter der 70%-Regel?

      Bei der Inbetriebnahme Ihrer Solaranlage können Sie sich zwecks Einspeisung für die 70%-Regelung oder für die 100%-Regelung mit Einspeisemanagement entscheiden.

      Unter der 70%-Regelung versteht man eine Abregelung der Stromeinspeisung bei 70% der Nennleistung der Solaranlage am Netzverknüpfungspunkt. Dies kann statisch bei der Einstellung am Wechselrichter geschehen oder besser dynamisch in Kombination mit einem Energieflussrichtungssensor.

    • Darf ich auf meinem Dach einfach eine Solaranlage installieren?

      Wenn Ihnen das Dach gehört dürfen Sie eine Photovoltaikanlage installieren. Einzig und allein ein Hausanschluss mit Stromzähler muss vorhanden sein. Vorsicht gilt auch bei baufälligen oder schneebelasteten Dächern. Natürlich installieren Sie Ihre Anlage nicht selber; ein geschultes Handwerkerteam erledigt das für Sie. Bei EIGENSONNE bekommen Sie alle Installationsschritte aus einer Hand, wir kümmern uns sogar um Ihren Papierkram.

    • Kann ich die PV-Anlage auch auf eine Garage oder ein Carport installieren?

      Ja, es muss aber eine gewisse Mindesthöhe eingehalten werden. Die Installationsfläche muss außerdem auf Ihrem Grundstück und unmittelbar an Ihrem Haus stehen. Zugang zum Hausanschluss muss gewährleistet sein.

    • Wie viel von meinem Solarstrom kann ich für meinen Eigenbedarf nutzen?

      In der Theorie können Sie Ihren gesamten Eigenbedarf mit Ihrem Solarstrom decken. Da die Einstrahlung aber nicht durchgehend gleichbleibend ist und die Solaranlage nur tagsüber Strom produziert, ist ohne einen Speicher in der Regel nur ein Eigenverbrauch von 20-30% möglich. Mit einer Batterie können Sie aufgrund der Kapazität des Speichers bis zu 60% des Eigenbedarfs decken. Ihren restlichen Strom speisen Sie einfach für eine Vergütung ins öffentliche Stromnetz ein.

    • Muss ich meinen aktuellen Stromanbieter wechseln?

      Nein das müssen Sie nicht. Ihre Solaranlage wird über den Netzanschluss an das öffentliche Netz angebunden und Sie beziehen zusätzlichen Strom weiterhin wie gewohnt über Ihren aktuellen Stromanbieter.

    • Brauche ich einen neuen Stromzähler?

      Ja. Die Kosten für den Zähler werden durch die monatliche Grundgebühr getragen (so wie vorher für den bisherigen Zähler auch). Für den Zählertausch selbst stellt der Netzbetreiber eine Rechnung in Höhe von ca. 120 Euro.

    • Ich baue gerade ein Haus, sollte ich eine PV-Anlage möglichst frühzeitig mit einplanen?

      Planen Sie ein Solarstrom-System bereits zu Anfang in Ihren Hausbau ein, kann das die Montage und besonders die Verlegung von Kabeln und den Installationsort von Wechselrichter und neuem Stromzähler erleichtern.

    • Brauche ich eine Baugenehmigung für meine PV-Anlage?

      Ja, bei Ihrem Netzbetreiber muss ein Antrag gestellt werden. Die Antragstellung übernimmt gerne EIGENSONNE für Sie und ggf. anfallende Kosten sind bereits mit Ihrem Kaufvertrag abgedeckt.

    • Welche Anmeldungen bei Ämter etc. sind für den Bau einer Solaranlage nötig?

      Zuerst wird beim Netzbetreiber eine Anfrage zum Netzanschluss gestellt, um bestätigt zu bekommen, dass das Netz in der Lage ist an diesem Punkt Leistung aus der PV-Anlage aufzunehmen. Nach Bau und technischer Inbetriebnahme der Anlage erfolgt die Fertigmeldung sowie der Antrag auf Setzung eines Zweirichtungs-Stromzählers ebenfalls beim Netzbetreiber. Die Meldung an das zentrale Melderegister, dem PV-Meldeportal, erfolgt ebenfalls nach technischer Inbetriebnahme der Anlage.

    • Ich verbrauche nur Morgens und Abends Strom. Lohnt sich da überhaupt eine Solaranlage?

      Wenn sie beispielsweise berufstätig sind und nur Morgens und Abends Strom verbrauchen, können Sie ohne einen Energiespeicher trotzdem bis zu 30% ihres Stroms für den Eigenverbrauch nutzen. Mit einem Stromspeicher sind es bis zu 60%. Ansonsten wird Ihr Strom für eine festgelegte Vergütung eingespeist.

    • Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Autarkie?

      Der Eigenverbrauch ist der Anteil des verbrauchten Stroms an der gesamt produzierten Solarstrommenge, während Autarkie den verbrauchten Strom im Verhältnis zum Gesamtstromverbrauch betrachtet.

    • Mit welcher Einspeisevergütung kann ich rechnen?

      Sie haben mit Ihrer Solaranlage eine festgelegte bei Inbetriebnahme festgelegte Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre sicher. Dies ist staatlich durch das EEG geregelt. Danach können Sie Ihren Strom an einen Abnehmer Ihrer Wahl zu einem frei verhandelbaren Preis verkaufen. Die einfachste Möglichkeit ist, an Ihren Netzbetreiber zu verkaufen, es kommen aber immer mehr freie Stromhändler auf den Markt, die Ihnen Ihren Strom abkaufen. Aktuell sind Preise zwischen 1 Cent und 5 Cent üblich.

    • Welche Ausrichtung muss mein Dach haben?

      Zunächst einmal eignet sich jedes Dach für die Installation einer PV-Anlage. Dächer mit einer höheren Sonneneinstrahlung, also einer Süd- oder Ost-West-Ausrichtung versprechen in der Regel erstmal eine höhere Rendite, die aber bei einer anderen Ausrichtung beispielsweise durch mehr Solarmodule kompensiert werden kann. Auch die Dachneigung ist entscheidend. Überzeugen Sie sich doch aber am besten selber von der Eignung Ihres Daches - über unseren Renditerechner auf eigensonne.de.

    • Neben meinem Haus steht ein Baum, der teilweise Schatten auf mein Dach wirft. Ist das ein Problem?

      Damit die Solaranlage Strom produziert ist Sonneneinstrahlung notwendig. Sind PV-Module dauerhaft verschattet, beeinflusst das die Produktion des Stroms natürlich enorm. Eine teilweise Verschattung zu einer bestimmten Uhrzeit mindert zwar etwas den Ertrag, muss aber kein Argument gegen ein Solarstromsystem sein. EIGENSONNE bezieht bei der Planung Ihrer Anlage Faktoren wie Verschattung und Ausrichtung des Daches natürlich mit ein.

    • Können Solarmodule auch auf Flach- oder Gründächern installiert werden?

      Ja, das ist möglich, sprechen Sie uns am besten persönlich an.

    • Eignen sich Solaranlagen nur auf Süd-Dächern?

      Nein. Jedes Dach ist für eine Solaranlage geeignet. Solaranlagen, die auf nach Osten oder Westen gerichteten Dächer installiert sind, erzeugen auch viel Solarstrom. Der Unterschied zu einem nach Süden ausgerichteten Dach kann zum Beispiel durch zusätzliche Solarmodule kompensiert werden.

    • Was passiert, wenn etwas an meiner Anlage kaputt ist?

      EIGENSONNE bietet Ihnen einen 5 Jahre Rundum-sorglos-Garantie, in der wir uns um alle eventuell auftretenden Probleme kümmern. Eine Solaranlage hat außerdem eine zu erwartende Lebensdauer von 30 Jahren und eine Herstellergarantie von 10 Jahren. Im Falle eines Schadens, der nach unserer 5-jährigen Garantie auftritt, kümmern wir uns trotzdem beim Hersteller um die Lieferung und den kostenloses Austausch der defekten Komponente.

    • Muss ich für den Betrieb meiner Solaranlage ein Unternehmen anmelden?

      Nein, sie müssen kein Unternehmen anmelden, allerdings werden Sie mit dem Kauf einer netzgekoppelten Anlage zum Unternehmer, der sich beim Finanzamt registrieren lassen muss. In einem Mehrpersonenhaushalt reicht es, wenn sich eine Person zum Unternehmer wird. Auch ein Gewerbe müssen Sie in fast allen Fällen nicht anmelden, solange Ihre Anlage kleiner als 5 kWp groß ist. Bitte informieren Sie sich aber sicherheitshalber bei Ihrem zuständigen Gewerbeamt über die genauen Regelungen in Ihrem Bundesland.

    • Welche Steuerabgaben kommen auf mich zu?

      Steuerrechtlich ist für Solaranlagen nur die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) und die Einkommensteuer (der Einspeisevergütung) relevant, mit Unternehmenssteuer müssen Sie nicht rechnen. Für die Umsatzsteuer ist es entscheidend, ob sich sich als Kleinunternehmer beim Finanzamt melden oder ob sie Umsatzsteuer ausweisen wollen.

    • Bekomme ich die Mehrwertsteuer für den Kauf meines Solarstrom-Systems zurück?

      Sie können sich bei der Anmeldung als Unternehmer für Ihre Solarstrom-Anlage für die Umsatzsteuer oder die Kleinunternehmerregelung §19 (bis zu einem Umsatz von 17500 Euro von der Mehrwertsteuer entfernt) entscheiden. Entscheiden Sie sich für die Abführung der Umsatzsteuer, müssen Sie die eingenommene Umsatzsteuer aus Einspeisevergütung monatlich bis zum 10. (die ersten 24 Monate, danach jährlich, gilt nicht für Kleinunternehmer §19) an das Finanzamt geben, können sich aber im Gegenzug die Mehrwertsteuer für den Kauf Ihres Solarstrom-Systems (Achtung, nur wenn Sie Speicher und Solaranlage zusammen kaufen und in Betrieb nehmen!) zurückholen.

    • Welchen Vorteil bringt mir die Kleinunternehmerregelung?

      Der §19 birgt den Vorteil, dass Sie den Aufwand durch das Finanzamt gering halten, keine monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen machen müssen und keine Umsatzsteuer auf den selbst verbrauchten Strom zahlen. Letzteres empfiehlt sich besonders bei einem hohen Eigenverbrauch, da die Umsatzsteuer höher sein kann als die Rückholung der Mehrwertsteuer vom Kauf der Solarstrom-Anlage.

    • Kann ich als Kleinunternehmer jederzeit zur Regelbesteuerung wechseln und andersherum?

      Sie können jederzeit beim Finanzamt beantragen, dass Sie von der Kleinunternehmerregelung auf eine Umsatzsteueranmeldung wechseln wollen.

      Achtung: Auch wenn Sie Kleinunternehmer sind, müssen Sie eine jährliche Umsatzsteuermeldung machen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Nullmeldung, die Sie innerhalb weniger Minuten erstellen können und die jedes Jahr gleich ist. Haben Sie sich freiwillig für die Regelbesteuerung entschieden, können Sie erst nach einer Frist von 5 Jahren zurückwechseln.

    • Wie speise ich Strom ins öffentliche Netz ein?

      Die Voraussetzung für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz ist die Installation einer netzgekoppelten Anlage. Vor der Montage einer solchen Anlage müssen sie sich für eine Form der Einspeiseregulierung entscheiden, da das öffentlichen Stromnetz kontrolliert und gegen Netzüberlastungen abgesichert werden muss.